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167. Kapitel

Weshalb jede Form, jedes Ding oder jeder Gegenstand altern, verwittern und vergehen muss  Bei der Geburt beginnt die Konzentration des Zusammenspiels der Körper eines Wesens sich besonders im physischen Teil des Organismus geltend zu machen, wenn dies auch ganz gewiss seinen eigentlichen Anfang während der sexuellen Verbindung zwischen den Eltern des Wesens hatte, was die Empfängnis des Ichs auslöste. Nach der Empfängnis und der Geburt geht die Konzentration des Zusammenspiels der Körper immer mehr auf den physischen Teil des Individuums, auf seine physischen Fähigkeiten, Talente oder Anlagen über. Und der neue physische Körper entwickelt sich dementsprechend. Wie jedoch bereits erwähnt, kann die Konzentration des Zusammenspiels nicht ewig andauern. Die Materie, aus der der Körper aufgebaut ist, besteht aus Lebewesen, Mikrowesen, die sich in ständiger Entwicklung befinden. Diese Entwicklung wird zuletzt die Körperkombination sprengen. Deshalb kann kein Körper ewig aus derselben Materie bestehen. Da alle Materie, aller Stoff, mineralischer wie auch animalischer, also lebend ist, arbeitet er in Wechselwirkung mit jeder äußeren Einwirkung zusammen, ganz gleich, für welche Form oder Kombination er auch den Stoff ausmachen möge. Und dieser Umstand bewirkt, dass die Form, die Kombination zuletzt zugrunde gehen muss und dass ein jedes Ding, ein jeder Gegenstand, der in Wirklichkeit nur kraft seiner besonderen Form oder Kombination existiert, "altern", "verwittern" und vergehen muss, während der Stoff weiterhin ebenso aktiv ist, nur in neue Formen, in neue Kombinationen übergegangen, gebunden und festgehalten.


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