Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Beisetzung - Inhaltsverzeichnis |
188. Kapitel |
| Der Erdenmensch lebt mit einer Menge tötender Traditionen und Vorstellungen, die schon längst keine Lebensbedingung mehr sind |
Der Erdenmensch ist also durch seine Abhängigkeit vom tötenden Prinzip an das Tierreich gebunden.
Diese Abhängigkeit wird jedoch mit der Entwicklung immer geringer.
Dies bedeutet, dass die Fähigkeit, die Abhängigkeit vom tötenden Prinzip zu überwinden, größer wird.
Sie ist also bei den Menschen viel größer als bei den Raubtieren.
Die Menschen brauchen nicht von animalischer Nahrung zu leben, was für die Raubtiere dagegen absolut notwendig ist.
Wenn die Menschen nichtsdestoweniger animalische Ernährungsprodukte wie Fleisch, Blut und Fett genießen, ist dies absolut keine Lebensbedingung, sondern eine aus der Vergangenheit geerbte Gewohnheit, die sie sich kraft ihres verhältnismäßig viel zu hoch entwickelten Zustands zu ihrem allergrößten Vorteil schnellstens abgewöhnen sollten.
Sie müssen also ihre Kenntnisse über die vegetarische Ernährung verbessern.
Wie bereits erwähnt gibt es hier jedoch auch Gebiete, auf denen man in Bezug auf Blätter, Stängel und Wurzeln noch vom tötenden Prinzip abhängig ist.
(Näher definiert im Buch "Die ideale Nahrung".)
Aber so wie der Erdenmensch die Gewohnheit an der primitiven oder animalischen Nahrung geerbt hat, hat er auch eine Menge anderer Traditionen und Vorstellungen aus seiner primitiven und längst entschwundenen Vergangenheit geerbt, z.B. Jähzorn, Eifersucht, Neid, Hass und Rachedurst usw., die heute auch keine Lebensbedingungen, sondern ebenfalls nur Gewohnheiten sind. |
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