Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Beisetzung - Inhaltsverzeichnis |
192. Kapitel |
| Das Leben, die Welt oder das Dasein ist in jedem gegebenen Augenblick und auf jeder Stufe absolut vollkommen |
Dass es heute Menschen gibt, die es für völlig moralisch berechtigt halten, Scharfrichter, Schlächter, Jäger oder Fischer zu sein, dass es heute Menschen gibt, die es völlig richtig finden, Prügelstrafe, Rohrstock, Brutalität oder körperliche Bestrafung als Erziehungsmittel anzuwenden, dass es Menschen gibt, die es heute für richtig halten, Obstbäume zu spritzen, Unkraut zu vernichten und Blumen zu pflücken, wie es auch Menschen gibt, die heute glauben, dass eine "Leiche" ein totes Ding sei, das man ruhig verbrennen oder auf eine andere unnatürliche Weise vernichten könne, ist nicht nur eine Selbstverständlichkeit, sondern auch geradezu eine natürliche Notwendigkeit.
Andernfalls würden die betreffenden Stufen, für die die genannten Manifestationsformen ein Ausdruck sind, ja ganz fehlen.
Und in der gradweise aufwärtsgehenden Stufenreihe der gesamten Entwicklungsleiter würden also große Lücken sein, die sie genauso unbesteigbar machen würden, wie eine normale Leiter unbrauchbar wäre, wenn ihr allzu viele Sprossen fehlten.
Das Leben, die Welt oder das Dasein ist also in jedem gegebenen Augenblick und auf jeder einzelnen Stufe absolut vollkommen. Und der "Heilige Geist", die wahre Geisteswissenschaft, kann deshalb keine Kritik an der Lebensführung oder Manifestation der Wesen sein, kann überhaupt keine Kritik in Richtung auf Vorwürfe gegen jemanden oder gegen etwas sein, sondern ist eine absolut unparteiische oder neutrale Belehrung über die Natur der Kräfte, ist eine Analyse von Ursache und Wirkung. |
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