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26. Kapitel

Warum die materialistische Wissenschaft unmöglich anderes als Leblosigkeit sehen kann  Da die allgemeine, wissenschaftliche Forschungsmethode nur auf Materie eingestellt ist, kann sie überall nur zur Materie gelangen, d.h., dass die Materie sich überall nur als Stoff, als Material zeigt, aber dahingegen nicht als Leben hervortritt. Aber eine Forschungsmethode, die überall nur in "Stoff" resultiert, kann die Welt nur als leblos zeigen. Die Welt als Sternnebel, als Strahlen und Wellen, als Wasser, Luft, Meer und Himmel, als Milchstraßen, als Sterne, Sonnen und Planeten zu sehen, bedeutet, eine tote Welt, eine leblose Realität zu sehen, bedeutet, die Finsternis anstatt das Licht zu sehen, bedeutet, an den Tod anstatt an das Leben zu glauben, den Tod anstatt das Leben anzubeten, bedeutet, den Papierwert eines Buches, sein physisches Gewicht und Maß, seine Farbe und seinen Preis zu kennen, ohne seinen Text lesen zu können oder eine Ahnung von seinem Literaturwert oder geistigen Inhalt zu haben.
      Die materialistische Wissenschaft hält das "Buch des Lebens" in den Händen, was in diesem Fall natürlich nicht das von mir geschriebene Werk bedeuten soll, sondern das tägliche Dasein mit all seinen Einzelheiten und Erlebnissen, ohne jedoch seinen wirklichen Inhalt, nämlich die Unsterblichkeit, erklären oder lesen zu können. Diese Wissenschaft sieht überall Leben und Bewegung, aber ihre Forschungsergebnisse sind nichtsdestoweniger nur Stoff, sind Materie, sind immer wieder Dinge, die gewogen und gemessen werden können, sind Dinge die in Gramm, Vibration und Stärke hervortreten. Aber Fazits zu besitzen, die nur Grade von Maßen, von Gewicht und Bewegung aufweisen, gibt kein Wissen vom wahren und absoluten Leben und damit auch keine Beweise für das absolute, ewige Dasein, das das höchste Privileg aller Lebewesen ist, denn das Leben kann kein Gewicht haben. Es ist in leichten wie in schweren Wesen vorhanden, pulsiert in kleinen wie in großen Individuen.


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