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28. Kapitel

"Quer" der Materie oder warum der materialistische Forscher oder Wissenschaftler den Sinn des Lebens nicht deuten kann  Wenn wir im Obigen die Resultate der materialistischen Wissenschaft als einen Lichtstrahl, der "quer über die Materie" geht, bezeichnet haben, wollen wir damit betonen, dass die mit diesen Resultaten ausgedrückte Forschungsrichtung sich von einer anderen Forschungsrichtung unterscheidet, deren Lichtstrahl nur als "längs der Materie laufend" bezeichnet werden kann.
      Um dies zu verstehen, muss man die Materie, die ja das Objekt aller Forschung ist und durch die alle Aufklärung manifestiert wird, mit einem Körper vergleichen, der eine bestimmte Breite hat, aber der Länge nach unendlich ist. Die Breite dieses Körpers erstreckt sich also vom Sternnebel im Mikrokosmos bis zum Sternnebel im Makrokosmos, von der Milchstraße bis zur Wellenlänge. Und diese Strecke hat die irdische Wissenschaft kraft ihrer Forschung zurückgelegt, und sie ist nun dabei, von den äußeren Grenzen dieser Strecke zum Stillstand gebracht zu werden. Da sich die Materie in der hier erwähnten Richtung "quer über" schließlich nur als Sternnebel zeigt und dieser wieder in eine Art "Nichts" verblasst, muss alle Forschung hier von selbst aufhören. Aber bevor der Forscher somit hier die Grenze erreicht hat, ist er also mit der Kenntnis vom Materiewert des Lebens bereichert worden. Er ist in allem Wissen, das mit Maß, Gewicht und Geschwindigkeiten bezeichnet wird, sachkundig. Er ist jedoch kein Experte im Wissen über den Urheber dieser Faktoren. Er weiß nicht besonders viel von dem, was das "Lebendige" oder das Element anbelangt, das diese Faktoren erschafft und dirigiert, da diese Form von Wissen sich absolut nicht in Maß- oder Geschwindigkeitsgraden zeigen kann. Er weiß also noch nicht, dass jede Form von Maß, jede Form von Gewicht, jede Form von Bewegung oder Geschwindigkeit sowohl innen in seinem eigenen Organismus und Bewusstsein als auch draußen in der Natur, im Universum nur Ausdruck von Wille und damit für Geist und Denken sein kann. Er sieht alles in "Zahlen" und "Buchstaben", kann aber "Wörter" oder "Sätze" noch nicht "lesen" und kann deshalb nicht zu dem Wissen kommen, das diese "Wörter" und "Sätze" ausdrücken. Er hat das "Buch", kennt dessen Maß, Gewicht und alle äußeren Details, kann sich jedoch noch kein weiteres Wissen aneignen, bevor er "lesen gelernt hat", so dass er die verschiedenen "Buchstabenkombinationen des Buches" deuten kann. Dieses "Buch" ist dasselbe wie das gesamte tägliche Dasein. Die "Buchstaben" sind die einzelnen, täglichen Erlebnisse. Diese kann der irdische Wissenschaftler weiterhin nur mit "Zahlen" und "Buchstaben" auslegen, d.h. mit Maß und Gewicht, aber nicht in "Worten" und "Sätzen", d.h. in diesem Fall in "kosmischen Analysen". Wenn er aber das tägliche Leben nur mit "Zahlen" und "Buchstaben" auslegen kann und nicht in "Worten" und "Sätzen", kann er ja dessen Sinn und Absicht auch nicht deuten.


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