Stern-Symbol im Menü


Lesen und suchen im Das Dritte Testament
   Kap.:  
(1-204) 
 
Erweiterte Suche
Beisetzung - Inhaltsverzeichnis   

 

 

43. Kapitel

Das Denken als das höchste Fundament für die Erschaffung des Blutes und somit für die Gesundheit des Organismus  Was ist nun das Denken, da es eine so große Rolle im Dasein des Individuums spielt? – Das Denken ist eine durch die Gehirn- und Nervenorgane des Individuums konzentrierte Auslösung "überphysischer" Kräfte. Dem "Livets Bog" nach sind "überphysische" Kräfte wiederum dasselbe wie höhere elektrische Wellen oder Vibrationen. Das Empfangen und Aussenden dieser Wellen durch den Organismus werden als "Gedanken" empfunden. Dieses Empfinden ist wiederum dasselbe wie das Erleben des Lebens. Wenn ein Wesen denkt, bedeutet dies also, dass durch seine Nerven und sein Gehirn – das in diesem Fall als "Rundfunkanlage" von außerordentlich subtiler Konstruktion zu betrachten ist – ein Strom von elektrischen Wellen geht, die im Verhältnis zu den gewöhnlichen Rundfunkwellen äußerst mikroskopisch sind. Während dieser Strom nach innen als Gedanke erlebt wird, als Empfinden von Leben, zeigt er sich nach außen hin als "Magnetismus", der in diesem Fall wiederum dasselbe ist wie das, was wir "Lebenskraft" nennen.
      Da die Gedanken also dasselbe wie feine elektrische Wellen sind, die den Organismus durchströmen, ist jedes Denken mit der einen oder anderen Form von "Elektrisieren" des Organismus identisch, d.h. mit einem "überphysischen" Kraftauffüllen. Dieses "Elektrisieren" oder Kraftauffüllen wird direkt im Blut ausgelöst. Das Denken wird somit zum höchsten Fundament bei der Erschaffung des Blutes, und seine Qualität muss deshalb mit der Art und der Qualität des Denkens stehen und fallen. Da das Blut wiederum das tragende Fundament bei der Erschaffung des Organismus sowie seiner Erhaltung und seines Wohlbefindens ist, ist das Denken also der allerhöchste Manifestationsfaktor des Lebens. – Was ein Wesen denkt, das wird es. Hat es krankhafte und abnorme Gedanken, wird sein Organismus krankhaft oder abnorm magnetisiert, wobei er in entsprechendem Grad als ungesund und geschwächt hervortreten muss, während er mit hellen, gesunden und normalen Gedanken unvermeidlich als Ausdruck für das höchste normale Wohlbefinden hervortreten wird.


Kommentare bitte an das Martinus-Institut senden.
Fehler- und Mängelanzeigen sowie technische Probleme bitte an Webmaster senden.