Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Beisetzung - Inhaltsverzeichnis |
52. Kapitel |
| Warum das Dasein außerhalb der physischen Ebene Mystik und Finsternis für den Erdenmenschen ist und nur von einer unsterblichen Hoffnung auf ein ewiges Leben erhellt wird |
Da aber die Erinnerungen daran für den in okkulter Hinsicht primitiven Erdenmenschen noch viel zu schwach sind, um sein physisches Dasein durchdringen zu können, sind sämtliche Daseinsebenen außerhalb dieses physischen Daseins für dieses Individuum in Mystik und Finsternis gehüllt.
In seinem wachen physischen Hervortreten glaubt es also, dass der Schlaf ein bewusstloser Zustand sei und der Tod ein Zustand, in dem alles Leben ausgelöscht sei, ein Schlaf, aus dem niemand jemals imstande sei zu erwachen.
Und es ist verständlich, dass ein wahres Entsetzen vor dem Tod damit in dieser Zone allgemeingültig ist.
Aber mitten in all dieser Finsternis flackert eine kleine schwache und zarte Flamme. Das ist die Hoffnung auf ein ewiges Dasein. Ihr flackernder Schein ist nichts weniger als schwache Nachwirkungen der Energieauslösung vom geringen Erleben der betreffenden Individuen von den übrigen Daseinsebenen während der physischen Gedankenunterbrechung, die einmal zu einer vollkommenen, alles durchdringenden Erinnerung an das Leben außerhalb des physischen Daseins werden soll, zu jener Unsterblichkeitsempfindung, die die Auferstehung des Individuums von einem physischen Zustand zu einem ewigen Dasein zur Tatsache macht. |
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