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61. Kapitel

Wenn ein Wesen Schmerzen und Leiden fühlt, bedeutet dies, dass es unnatürliche Verhältnisse für die Mikrowesen in seinem Organismus geschaffen hat  Während sich das Makrowesen des Makroerlebens direkt bewusst ist, das ja sein eigenes direktes Erleben des Lebens ist, ist es sich nur indirekt des Mikroerlebens oder des Erlebens und Daseins der kleinen Wesen in seinem Organismus bewusst. Dieses indirekte Erleben kommt hauptsächlich dann vor, wenn in diesem Organismus Disharmonie entsteht. Diese Disharmonien erlebt das Makrowesen als identisch mit seiner Krankheit, mit seinen Schmerzen und Leiden. Wenn keine Disharmonien im Organismus vorkommen, bedeutet das gesamte Dasein und Erleben der Mikrowesen einzig und allein eine Empfindung von natürlichem Wohlbefinden im Erleben des Makrowesens. Wenn ein Wesen körperliche Schmerzen und Leiden fühlt, bedeutet dies also, dass es in seinem Organismus ziemlich viele Mikrowesen gibt, deren Lebensbedingung oder Existenz auf die eine oder andere Weise erschwert worden ist und deren kleine Organismen von einem für sie daraus entstandenen verstärkten "Kampf ums Dasein" mehr oder weniger verstümmelt oder zerstört worden sind. Wenn nicht eben kleine Organismen kleine Lebewesen repräsentierten, aus denen der Makroorganismus besteht, sondern "tote Materie", was natürlich im Universum unmöglich ist, könnten Schmerzen und Leiden nicht existieren. Da Schmerzen und Leiden die unerschütterliche Basis sind für die erste Form von Erschaffung – für das Erleben des Makrowesens – von Weisheit und Liebe und dem daraus entspringenden absoluten vollkommenen Glück oder dem Erleben des der Gottheit eigenen Lebens – des Daseins, das in Wirklichkeit eine Realität ist, das aber von der großen Mehrzahl der Erdenmenschen verkehrt aufgefasst oder missverstanden wird –, wäre dieses Erleben ohne diese Mikroorganismen eine Unmöglichkeit.


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