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71. Kapitel

"Mineralmikroindividuen" und "Organmikroindividuen"  Hier auf der physischen Ebene gibt es im Organismus eines jeden Lebewesens, wie oben erwähnt, zwei in sehr großem Ausmaß voneinander abweichende Gruppen mikroskopischer Wesen. In Bezug auf die spezielle Natur, die jede von ihnen repräsentiert, können wir die eine Gruppe "Mineralmikroindividuen" und die andere "Organmikroindividuen" nennen. Diese beiden im Verhältnis zueinander sehr kontrastreichen Gruppen von Wesen treten natürlich wiederum jede für sich in zahlreichen untereinander verschiedenen Wesensarten auf; aber das hat hier in diesem Zusammenhang keine Bedeutung. Hier ist es nur von Interesse, den besonderen Bewusstseinszustand dieser beiden Gruppen zu erkennen. Wie bereits erwähnt, haben nur die Organmikroindividuen die Fähigkeit, auf der physischen Ebene wahrzunehmen, während die physische Wahrnehmungsfähigkeit der Mineralmikroindividuen noch so weit in der Entwicklung zurückliegt, dass die betreffenden Wesen noch keine bewusste Empfindung auf der physischen Ebene haben. Während die ersteren Wesen ein waches Tagesbewusstsein auf der physischen Ebene haben, haben die Mineralmikroindividuen auf dieser Ebene bislang nur Bewusstseinsfunktionen, die zusammen als ihr "Unterbewusstsein" zu bezeichnen sind. Ihr waches Tagesbewusstsein haben sie dagegen noch auf der geistigen Ebene, d.h. in diesem Fall im "Seligkeitsreich". Sie erleben also eine bewusste Form von Dasein, die jedoch nicht physisch ist. Aber hinsichtlich ihrer unterbewussten Funktionen sind sie in ihrer Entwicklung auf dem Weg hinab in die physische Ebene. Und ihre abwärtsstrebende, unterbewusste Energieauslösung zeigt sich auf der physischen Ebene als identisch mit allem, was unter den Begriff "Kristallisierung" oder "Mineralbildung" fällt.


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