Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Beisetzung - Inhaltsverzeichnis |
88. Kapitel |
| Wie man sich am besten die richtige Auffassung von einer Einäscherung aneignen kann |
Was die "Einäscherung" betrifft, so stellt auch diese ein Verhältnis zwischen Makroindividuen und Mikroindividuen dar.
Und die große Frage für den gewissenhaften Forscher mit entwickeltem Gefühl dreht sich deshalb darum, welchen Einfluss dieses Verhältnis auf die betreffenden Makro- und Mikroindividuen untereinander hat.
Und infolge aller Aufklärungen und Analysen, die in diesem Buch aufgeführt worden sind, wird es nun nicht so schwer sein, die nachfolgende Analyse dieses Problems zu verstehen.
Eine Einäscherung in ihrer wahren, tiefsten Konsequenz zu sehen, lässt sich nicht durch das allgemeine physische Betrachten des Verbrennens vom Organismus eines Mitwesens machen, da die Mikroindividuen in diesem Organismus perspektivisch gesehen viel zu weit entfernt sind, um sich bei dieser materiellen Form des Betrachtens als Lebewesen zeigen zu können. Sie erscheinen bei diesem Betrachten nur als "Materie". Eine solche Einäscherung formt sich also, mit den physischen Augen des Erdenmenschen gesehen, nur als ein Auflösungsprozess von mineralischen und animalischen Stoffen, als ein Braten, Versengen und Verkohlen von scheinbar toter Materie. Um bei einer Einäscherung Zeuge der wirklichen Umstände zu werden, muss man dem Geschehen so nahe kommen, dass die scheinbar tote Materie nicht mehr als Materie verblasst, sondern deutlich als das hervortritt, was sie in Wirklichkeit ist, nämlich eine Welt bevölkert mit Myriaden von Lebewesen wie unsere eigene sichtbare Daseinsebene. Dieser Mikrowelt so nahe zu kommen, dass man das Leben und Treiben der einzelnen Individuen, ihre Leiden und Qualen sieht, geschieht am leichtesten auf dem Gebiet, wo sich diese Welt am stärksten offenbart. Da der Erdenmensch selbst ein Mikroindividuum ist, ist dieses Gebiet also sein eigenes Leben und Treiben in seiner eigenen Welt, die ja eben eine Mikrowelt im Verhältnis zu den Wesen der überliegenden Spiralen ist. |
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