Stern-Symbol im Menü


Lesen und suchen im Das Dritte Testament
   Kap.:  
(1-204) 
 
Erweiterte Suche
Beisetzung - Inhaltsverzeichnis   

 

 

95. Kapitel

"Verwesung" oder "Mond-Dasein"  So wie der natürliche Tod oder Untergang des Erdwesens oder unseres Makroindividuums auf keinerlei Weise irgend etwas Unnatürliches, wie einen zu frühen Tod, Verstümmelung und Leiden, verursachen kann, wird unser eigener natürlicher Tod mit dazugehörender natürlicher Auflösung unseres hinterlassenen physischen Organismus oder unserer Leiche auch keinerlei abnormes Dasein für die Mikroindividuen in diesem Organismus oder in dieser Leiche verursachen können. Diese Wesen werden ihr Leben unberührt davon fortleben. Es wird also nur dies geschehen, dass sie nach ihrem Tod nicht mehr in dem Organismus inkarnieren, der vom Makro-Ich verlassen ist. Die Mikroindividuen, die den lebenden Organismus bewohnten, sterben also allmählich aus, um in einem anderen lebenden Organismus zu inkarnieren, und machen dadurch Platz für die Inkarnation immer niedrigerer Lebensformen in dem toten Organismus, dessen Bedingungen für organische Lebensformen schnell degenerieren und aufgelöst werden. Diesen Teil der Auflösung pflegen wir "Verwesung" zu nennen.
      Und wie beim Auflösungsprozess unseres Erdballs bleibt auch hier der mineralische Teil übrig, d.h. der Teil der Materie, der ganz oder teilweise aus Lebenseinheiten besteht, deren waches Tagesbewusstsein im "Seligkeitsreich" ist und die deshalb auf der physischen Ebene noch nicht die Fähigkeit haben, bewusst zu erleben. Ihre Berührung mit der physischen Ebene ist nur eine Auswirkung sehr elementarer Unterbewusstseinsfunktionen. Sie haben deshalb überhaupt keine Fähigkeit, Schmerz oder Leiden zu empfinden. Das Schicksal der mineralischen Materie kann deshalb absolut niemals, weder durch Feuer noch durch Wasser, weder durch Kälte noch durch Hitze, den Lebenseinheiten Schmerzempfindungen zufügen. Aber andererseits ist die Zunahme des Bewusstseins bei diesen Lebenseinheiten auf der physischen Ebene nur als allererstes, zartes Embryostadium zu betrachten.
      Diese übriggebliebenen, mineralischen Reste einer Leiche sind untereinander von verschiedener Natur, da sie von den vielen verschiedenartigen Materien des ehemaligen lebenden Organismus herstammen, die alle ohne Ausnahme eine gewisse Form von Mineralmaterie enthalten haben. Von diesen verschiedenen Mineralmaterien sind das Skelett und die Haut die unauflöslichsten Teile und können lange nach der Auflösung der übrigen Materien der Leiche existieren. Diese eingetrockneten und eingeschrumpften Reste einer Leiche entsprechen im Prinzip dem "Mond-Dasein" des Erdkörpers.


Kommentare bitte an das Martinus-Institut senden.
Fehler- und Mängelanzeigen sowie technische Probleme bitte an Webmaster senden.