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Die Unsterblichkeit der Lebewesen - Inhaltsverzeichnis   

 

 
2. Kapitel
Um die höchste Vollkommenheit zu erreichen oder zu einem "Menschen als Abbild Gottes" zu werden, ist es notwendig, dass man mit seinem Verstand die Liebe und Gerechtigkeit Gottes im Weltall erlebt
Gibt es denn etwas im Leben und Dasein, das diese Auffassung auf eine solche Weise bestätigt, dass sie zu anderem und mehr werden kann als eine schöne Behauptung? Ja, das Leben selbst bestätigt diese Auffassung bis zu einem solchen Grad, dass sie zu konkretem Wissen für jeden normal entwickelten, intelligenten Menschen werden kann, der frei von Dogmen ist. Es ist der Sinn des Lebens, dass der Mensch mit seinen intelligenten Fähigkeiten auf eine solche Weise die wirkliche Wahrheit über seine eigene Unsterblichkeit lernen und beobachten können soll, dass sie für dieses Wesen zu konkretem Wissen über die Gerechtigkeit oder Gottes Liebe in der Führung des Weltalls wird und damit zur unverrückbaren Lebensbasis. Mit dieser Lebensgrundlage, diesem kosmischen Wissen, kann der Mensch es nicht vermeiden, zur Freude oder zum Segen für alle anderen Lebewesen in seiner Umgebung zu werden und damit selbst eins mit Gott zu werden. Dies ist die einzige Weise, durch die er die göttliche Absicht erfüllen kann: die höchste Einweihung erreichen oder zum "Menschen als Abbild Gottes" werden. Gott ist ja ausschließlich zu Freude und Segen für alle Lebewesen. Und nur dies kann die Absicht hinter seinem Entwickeln des Menschen sein. Dieser soll in seinem Verhalten das göttliche Prinzip erfüllen, leuchtend, wärmend und lebenspendend zu sein. Ohne diese Verhaltensweise kann er unmöglich "Gottes Abbild" sein.


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