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| Die Unsterblichkeit der Lebewesen - Inhaltsverzeichnis |
7. Kapitel
Die Unsterblichkeit und die Gerechtigkeit im Schicksal der Lebewesen
Beim Erleben der Unsterblichkeit der Lebewesen kann man nicht vermeiden zu sehen, wie die Gerechtigkeit und damit die Liebe hinter allen Schöpfungen in der Natur und hinter allen Schicksalen der Lebewesen beginnen, sich dem wirklich von Herzen nach der Wahrheit suchenden Menschen zu offenbaren.
Er sieht, dass alle Lebewesen in Form der Entwicklung einem göttlichen Verwandlungsprozess unterworfen sind.
Und da, wo diese Entwicklung fertig ist, ist das Lebewesen zur Freude und zum Segen für Lebewesen.
Es ist eine leuchtende und mentale Sonne für seine Umgebung.
Da wird Gottes Nähe vernommen.
Da, wo die Lebewesen noch nicht fertig sind, können sie natürlich auch nicht diesen göttlichen Zweck erfüllen.
Hier entstehen ja große Schattenregionen mit mentaler Kälte, Hass und Bitterkeit, Eifersucht und Neid usw.
Dies bringt dann Krieg und unglückliche Schicksale in den betreffenden Wesen hervor.
Und es ist eine solche Schattenregion, die heute die Erdenmenschheit daran hindert, Frieden, Freude und Glück in ihrer Kultur und ihrem Zusammenleben zu haben.
Aber die Unsterblichkeit zeigt, dass dieser Zustand nur vorübergehend ist, wie auch alle anderen Entwicklungsepochen, die die Schöpfung der Natur oder der Gottheit aufzeigt.
Und wenn die anderen Epochen immer von einer primitiven zu einer vollkommeneren und fertigentwickelten Epoche geführt haben, weshalb sollte dann die augenblickliche Lebensepoche der Menschheit nicht auch in der gleichen Spur verlaufen und von einer Epoche abgelöst werden, in der der Segen und die kulturellen Güter des dauerhaften Friedens für alle leuchten werden?
Wir können ja durch diesen großen Entwicklungsprozess, der den Erdball von einem glühenden Feuerzustand zu dem augenblicklichen Zustand geführt hat, sehen, wie immer vollkommenere Lebensformen, vollkommenere Formen für Organismen oder Körper für die Lebewesen entstanden sind.
Und da die Unsterblichkeit jetzt zeigt, dass es dieselben Wesen sind, nämlich wir selbst, die hinter den Reaktionen der Mineralmaterien standen, und dass es ebenso wir waren, die später in Pflanzenorganismen existierten, um dann wiederum dazu zu kommen, das Leben in noch vollkommeneren Organismen zu erleben, nämlich in Tierorganismen, um dann in den strahlenden Organismen zu enden, die wir heute Menschenorganismen nennen, können wir nicht darum herumkommen, dass wir uns in einer göttlichen Modellierung befinden, kraft derer Gott uns in eine neue Epoche führen will, in der er jeden Menschen dahin bringt, "Gottes Abbild" zu werden.
Der Mensch als Abbild Gottes ist wiederum das Gleiche wie ein Wesen, das eins mit Gott in allen Dingen ist und deshalb nur Liebe, Weisheit, Kunst, Schönheit und Freude offenbaren kann.
Er offenbart Gottes Nähe in und über allem, wo auch immer es hervorkommt.
Die Unsterblichkeit zeigt uns also, dass kein einziges Wesen verloren gehen kann. Kein einziges Wesen kann eine ewige Hölle oder ein dauerndes unglückliches Schicksal erleben. Alle Lebewesen ohne Ausnahme befinden sich in Gottes Umarmung. Alle werden sich Gottes bewusst und werden damit eins mit ihrem Nächsten, eins mit der Erde, eins mit der Natur und dem wirklichen Leben. Sie werden somit in allen Situationen eins mit dem Weg, der Wahrheit und dem Leben werden. Eine größere Offenbarung und Sichtbarmachung der Gerechtigkeit und Liebe hinter allen Erscheinungen des Lebens kann nicht gegeben werden. Wahrlich, die Gerechtigkeit und damit die Liebe sind die Erfüllung aller Gesetze. |
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