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Das Schicksalsspiel des Lebens - Inhaltsverzeichnis   

 

 
2. KAPITEL
Ein lebendes "Etwas", für das der Organismus ein Erlebens- und Manifestationswerkzeug ist
Mitten in ihrer modernen Wissenschaft, im Besitz einer Vielfalt guter Dinge, die diese der Menschheit geschenkt hat, und der Fähigkeit, Millionen und Abermillionen von Pferdestärken der Natur auszunutzen, sind die Menschen von heute völlig unwissend darüber, dass sie mit unsterblichen und damit ewigen Wesen identisch sind. Sie haben kein anderes Wissen über sich selbst, als dass sie so oder so viel wiegen, dass sie diese oder jene chemische Zusammensetzung und technische Struktur darstellen und von Kräften durchströmt sind, die Wellenlängen ausmachen. Und wenn die Rede vom Weltall selbst ist, besteht ihr Wissen auch nur aus den gleichen Ergebnissen von Chemie, Technik und Wellenlängen. Mitten in diesem beinahe überdimensionalen Ozean von Resultaten haben sie keinerlei wahre Kenntnisse über sich selbst. Sie identifizieren sich mit ihrem Organismus und glauben, dass dieser ihr wahres Selbst sei, was ja so himmelweit entfernt von der wirklichen Wahrheit ist, wie es überhaupt sein kann.
      Die höchste Identität des Organismus ist absolut diese, dass er nur ein Werkzeug zum Erleben des Lebens ist. Es gibt überhaupt nichts im physischen Organismus, ja nicht einmal einen so winzigen Bereich, dass dieser die Spitze einer Nähnadel decken könnte, ohne dass dies etwas von einem Organ ausmacht, das ja wiederum das gleiche ist wie ein Werkzeug. Aber ein Werkzeug kann absolut nur ein "Werkzeug" im Zusammenhang mit etwas Lebendem ausmachen. Etwas Totes kann ja kein Werkzeug benutzen und hat natürlich auch keinerlei Gebrauch dafür. Wenn der physische Organismus also ein Werkzeug ist, was wir ja mehr als zum Überfluss sehen, dann macht er es ja zu einer Tatsache, dass da ein lebendes Etwas existiert, für das der Organismus ein Werkzeug ist und wodurch dieses sich der Umwelt zu erkennen gibt und gleichzeitig die Umwelt erleben kann.


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