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Das Schicksalsspiel des Lebens - Inhaltsverzeichnis   

 

 
3. KAPITEL
Was die materialistische Wissenschaft der Menschheit geben und nicht geben kann
Da dieses Etwas nicht erschaffen und somit nicht Zeit und Raum unterworfen sein kann, sondern eine ewige Realität darstellt, überlebt es also mit Leichtigkeit den Untergang des physischen Organismus. Da es, wie gesagt, ewig ist, hat es eine Vielfalt, ja eine Unzahl von Wiedergeburten in neuen Organismen erlebt. Und wir sehen hier die totale Unwissenheit, die die fundamentale Ursache der mentalen und darauf beruhenden körperlichen Finsternis der ganzen Menschheit ist. Und wie könnte es anders sein? Nach einem Wissen über das Leben, das die Menschheit nicht hat, kann sie ja nicht leben. Die materialistischen, wissenschaftlichen Resultate, die nur Informationen über Maß, Gewicht, Volumen, Porosität, Festigkeit, Abstand, Bewegungen, Zeit, Raum, Wellenlängen und Werkzeuge oder andere erschaffene zeit- und raumdimensionale Erscheinungen ergeben, geben den Menschen ja keinerlei Erklärungen über ihre eigene wahre unsterbliche Identität. Sie geben keinerlei Erklärungen über Moral und Verhaltensweise, sie geben keinerlei Erklärungen über Gerechtigkeit oder Ungerechtigkeit. Sie geben keinerlei Erklärungen über die Schicksalsursachen der Menschen oder weshalb der eine Mensch von der Wiege an bis zum Grab zu einem schrecklichen Schicksal geboren wird und der andere Mensch im gleichen Zeitraum seines physischen Lebens zu einem Dasein in beinahe übergroßem Glück.
      Diese Wissenschaft gibt keinerlei Erklärung über das Lebende und dessen Natur. Sie ist nur eine Wissenschaft über das "Tote", ohne jedoch die niederschlagende Todesangst entfernen zu können, die von sowohl Jungen als auch Alten, Kindern und Erwachsenen genährt wird. Sie kann der Mutter keinerlei Trost geben, die über ihr totes Kind weint, oder dem Menschen, der tief bedrückt ist über den toten Ehegatten, und sie hat dem Menschen absolut nichts Ermunterndes zu geben, der auf dem Sterbebett liegt. Kurz gesagt, sie hat "dem Lebenden" nichts, gar nichts, über "das Lebende" zu geben. Das ist jedoch absolut auch nicht ihre Mission. Die Fähigkeiten, mit denen das "Lebende" wahrgenommen und erlebt werden kann, hat sie noch nicht entwickelt. Diese Wissenschaft ist dagegen nur dafür vorgesehen, "dem Lebenden" alles über das "Tote" zu erzählen, und sie hat in dieser ihrer Mission einen kolossalen Bereich von Werten für die Menschen geschaffen, die auf vielerlei Weise ihr tägliches Leben erleichtern und ihre Manifestationskapazität erweitern. Das ist also an sich eine göttliche Gabe an die Menschen, ein Widerschein der göttlichen Strahlenflut von Gottes Bewusstsein.


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