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| Kosmische Erleuchtungsblitze - Inhaltsverzeichnis |
9. Kapitel
Ohne die Einhaltung des fünften Gebots gibt es absolut keinen Weg aus der Finsternis
Ohne die Einhaltung des fünften Gebots gibt es also keinen Weg nach vorn, keine Liebe vom Nächsten, keinen Frieden im Gemüt, keine Seligkeit oder Sicherheit im Leben.
Man wird weiterhin in der Domäne von Schrecken und unglücklichen Schicksalen und in dem hier kulminierenden Aberglauben leben müssen, dass der höchste Schutz des Menschen Krieg, Totschlag, Hinrichtung, Folter und Strafe ist.
Man versteht also nicht, dass der einzige wirkliche und absolute Schutz im Leben der Weg zu Gott ist, aber der Weg zu Gott ist die Einhaltung des fünften Gebots.
Es muss jedoch hier gesagt werden, dass die Einhaltung des fünften Gebots eine Manifestationsform ist, die man natürlich nicht praktizieren kann, nur weil man dessen Auftrag kennt.
Es ist eine Manifestationsform, die allmählich im Wesen entsteht, je nach den Wirkungen seiner Übertretung des fünften Gebots, die er durchgemacht hat.
Diese Wirkungen sind also dasselbe wie die Leiden oder die unglücklichen Schicksale.
Diese Leiden oder Schicksale rufen im Wesen allmählich die humane Fähigkeit oder die Nächstenliebe hervor.
In demselben Maß, wie diese Fähigkeit entsteht, bewirkt sie, dass das Wesen es nicht übers Herz bringt, das "Böse" zu tun.
Dort, wo diese humane Fähigkeit noch nicht ausreichend entwickelt ist, tut dieses Wesen in entsprechendem Maß das "Böse", auch wenn es das in Wirklichkeit gar nicht tun will.
Menschen in diesem Stadium erleben daher wie Paulus, dass sie das "Gute", was sie tun wollen, nicht tun, aber das "Böse", das sie nicht tun wollen, tun sie.
Das ist aber ganz natürlich in dem Stadium, in dem sich diese Menschen befinden.
Absolut niemand kann am Anfang schon Meister in einer Manifestationsform sein, die er noch üben muss.
Das ist er erst, wenn das Training absolviert oder die Vervollkommnung erreicht wurde, die notwendig ist, um das Wesen hier zum Meister zu machen.
Darüber hinaus ist die Erdenmenschheit in ein solches Gebiet von dunklen Schicksalen eingehüllt, dass Situationen entstehen, in denen es gleichgültig ist, was man auch tut, es ist etwas "Böses".
Man muss dann herausfinden, was das "kleinere Übel" ist und danach handeln.
Das ist dann das Liebevollste.
Mit dieser Einstellung in Sinn und Wesensart wird die Fähigkeit, das fünfte Gebot einzuhalten stark wachsen und Gott und das Paradies zu einer fundamentalen Tatsache im eigenen Inneren machen.
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