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| Meditation - Inhaltsverzeichnis |
11. Kapitel
Kosmische Erleuchtungsblitze kommen absolut von allein und nicht durch irgendein künstliches Training
Aber ein kosmischer Erleuchtungsblitz mit so unglücklichen Folgen kann nur stattfinden, wenn er künstlich ausgelöst wird, das bedeutet, dass das betreffende Wesen auf die eine oder andere Weise durch eine unglücklich konzentrierte Meditation oder ein unglücklich konzentriertes Denken den kosmischen Erleuchtungsblitz zur Auslösung gebracht hat.
Da sich dessen allgemeines alltägliches Gedankenklima nicht auf einer Höhe mit den kosmischen Vibrationen oder der Wellenlänge des kosmischen Erleuchtungsblitzes befindet, entsteht der gefährliche mentale Kurzschluss, der zur Abnormität und zum Nervenzusammenbruch und anderen Formen von Unbehagen führen kann.
Wie geschieht es nun, dass Menschen kosmische Erleuchtungsblitze zur Unzeit auslösen können?
In gewissen Fällen kann es geschehen, dass sich der kosmische Erleuchtungsblitz während der Meditation eines Menschen auslösen kann, obwohl dieser Mensch viel zu unreif ist, um einen solchen Einschlag im Bewusstsein zu erleben.
Und dann geschieht der Kurzschluss.
Es kann also sehr gefährlich sein zu meditieren, wenn man über die Gesetzmäßigkeiten der kosmischen Struktur total unwissend ist.
Wenn es im Osten nichts Ungewöhnliches ist zu meditieren und man damit natürliche Resultate erzielen kann, so liegt das hauptsächlich daran, dass man die heiligen Handlungen dort ganz anders respektiert als hier im Westen.
Im Osten, wo die Menschen in großem Ausmaß Schüler von herausragenden Weisen sind und von ihnen zur richtigen Einstellung zur Meditation erzogen werden, stellt die Meditation keine Gefahr für den Schüler dar, soweit er unter der Kontrolle seines hochstehenden Lehrers ist und nicht in eine unglückliche Einstellung zu dieser besonderen Handlung gerät.
Wir müssen hier vor allen Dingen verstehen, dass kosmische Erleuchtungsblitze absolut von alleine kommen müssen und nicht durch irgendein Experimentieren oder als Resultat eines Trainings.
Und die wirklichen und segensreichen Erlebnisse kosmischer Erleuchtungsblitze kommen wie gesagt, wenn der betreffende Mensch sie absolut nicht ahnt oder erwartet.
Ja, in den meisten Fällen würde es ihm nicht einmal im Traum einfallen, dass er so entwickelt sein soll, dass er kosmische Erleuchtungsblitze – diese göttliche Verbindung mit dem heiligen Geist – erleben könnte.
Dieses Erlebnis kommt vollkommen von selbst, wenn der Mensch reif genug dafür ist.
Das bedeutet nicht, dass man nicht meditieren soll, im Gegenteil.
Aber diese Meditation soll absolut ungefährlich sein und mit der größtmöglichen Zweckmäßigkeit dahingehend, jene Reife hervorzurufen, die den Menschen befähigt, den heiligen Geist in seinem Bewusstsein zu empfangen.
Eine künstliche Aneignung kosmischer Erleuchtungsblitze kann Geistesgestörtheit und Nervenzusammenbrüche hervorrufen.
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