Lesen und suchen im Das Dritte Testament
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19. Kapitel
Das Meditationsobjekt "Vergib uns unsere Schuld, wie wir vergeben unseren Schuldigern"
"Vergib uns unsere Schuld, wie wir vergeben unseren Schuldigern".
Dieses Gebet ist das große Fazit in einem sehr umfassenden Meditationsgebiet.
Seinen Feinden zu vergeben, ist absolut nicht gleichgültig, weil es dazu beiträgt, die Grundlage für das Schicksal des Menschen zu bilden.
Ohne seinen Feinden zu vergeben, gibt es kein absolut dauerhaftes glückliches Schicksal.
Der Schöpfer des Vaterunsers hat ja an anderer Stelle mit den Worten: "Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte..." zum Ausdruck gebracht, wie das Verhältnis zu den eigenen Feinden sein muss, damit man das Liebesgesetz erfüllen und mit Gott eins werden kann.
Für viele Menschen wird die Konzentration auf dieses Gebet das Einzige sein, was vonnöten ist, obwohl sie das vielleicht noch nicht wissen und deshalb in Feindschaft mit diesem oder jenem leben und die hieraus folgenden Sorgen und Leiden erleben müssen.
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