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| Die Unsterblichkeit der Lebewesen - Inhaltsverzeichnis |
Die Notwendigkeit der Geisteswissenschaft
WENN DIE MENSCHHEIT MILLIONEN IHRER EIGENEN LEBENSZELLEN SABOTIERT
1. KAPITEL
Situationen, in denen der akademisch Gelehrte nur "Laie" ist
Bevor wir dazu übergehen, die Notwendigkeit der Geisteswissenschaft zu beschreiben, ist es von Wert, ein wenig bei der Frage zu verweilen, was "Wissenschaft" in Wirklichkeit ist.
Hinter diesem Begriff verbergen sich nämlich viele Auffassungen, Behauptungen und Dogmen, die an sich in starkem Kontrast zu den Gesetzen der Logik stehen und deshalb unmöglich "Wissenschaft" sein können.
In großem Umfang herrscht nämlich der Aberglaube, dass alles, was ein Professor, ein Doktor oder ein anderer autorisierter Wissenschaftler oder Akademiker hervorbringt, "Wissenschaft" sei.
Dass solche autorisierten Gelehrten aufgrund ihrer Ausbildung die Voraussetzungen haben, wirklich unerschütterliche Fakten auf vielen Gebieten darzulegen, ist klar.
Aber das bedeutet natürlich nicht, dass diese Personen in allen Bereichen unfehlbar sind.
Sie können ja sogar innerhalb gewisser Gebiete völlig unwissend sein.
Und innerhalb solcher Gebiete müssen sich sowohl Professoren und Doktoren als auch andere akademisch Gelehrte wie auch der Laie an Vermutungen oder Hypothesen halten.
Die genannten Gelehrten sind also aufgrund ihres Aufenthalts an ihrer Universität oder ihrer Studien an einer Lehranstalt während der bisher geltenden Verhältnisse nicht imstande, sich ganz über das Laienstadium zu erheben.
Es gibt ein außerordentlich großes Gebiet im täglichen Leben, innerhalb dessen die materielle oder physische Wissenschaft keine Fakten darlegen kann und nie und nimmer die Möglichkeit bekommt, für oder gegen sie argumentieren zu können.
Die materielle Wissenschaft kann nur Zahlen, Maße und Gewichte erfassen und dokumentieren.
Was nicht in Ergebnissen dieser Art ausgedrückt werden kann, ist für den hundertprozentig materialistischen Wissenschaftler oder Forscher absolut unwirklich.
Er verneint deshalb die Existenz von Dingen, die sich der Volumenkontrolle entziehen und nicht als Raum und Zeit hervortreten und deshalb nicht in Maß- oder Gewichtsergebnissen berechnet werden können.
Gegenüber der Existenz eines "Etwas", das nicht in Maß und Gewicht oder Zahlenergebnissen ausgedrückt werden kann, ist der Professor oder Doktor genauso "Laie" wie jeder andere, der keine akademische Ausbildung hat. Seine "wissenschaftliche" Verneinung ist deshalb hier genauso "unwissenschaftlich" wie die eventuelle Verneinung dieses "Etwas" durch einen gewöhnlichen "Laien". |
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