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| Die Unsterblichkeit der Lebewesen - Inhaltsverzeichnis |
14. Kapitel
Der Irrtum der großen Mehrheit
Dass die Massen in ihrem Unverstand und ihrer Enttäuschung gegen diesen Sturzflug in den Abgrund revolutionär reagieren werden, gegen Freiheitsberaubung und den niedrigeren Lebensstandard, den ihre Regierungen mit lebensbedingender Notwendigkeit aufrechterhalten müssen, ist ganz natürlich.
Die große Masse glaubt, dass es sich nur um Gewerkschaftsorganisation und Gehaltserhöhungen dreht und schließt sich politischen Parteien an, die in besonderem Grad die Verfolgung von privaten Initiativen oder Unternehmen zugunsten der Übernahme aller Produktion durch den Staat in ihrem Programm haben, und versteht nicht, dass nicht dieser Tausch die Lösung ist, selbst wenn ein solcher einmal in der Zukunft, wenn die Menschen auf eine ganz andere Weise dafür reif sind, stattfinden wird.
Sie versteht auch nicht, dass alle Schwierigkeiten die gleichen bleiben, welche Nationalregierung auch die Macht haben mag.
Die Diktatur wird weiterhin in größerem oder kleinerem Grad dominieren.
Der Sturzflug in einen Kulturzusammenbruch und in Freiheitsberaubung, dem die Menschen innerhalb der demokratischen Länder von heute ausgesetzt sind und unter dem die Bürger in den totalitären Staaten schon leiden und der so viele von Europas Kulturzentren in Ruinen gelegt und Millionen Menschen der Folter, Invalidität, Sklaverei und den Gaskammern ausgeliefert hat, kann nicht aufgehalten werden, weder mit Streiks oder Aussperrungen noch mit Krieg, Erklärungen oder Vereinbarungen irgendwelcher Art.
Auch haben weder Preiserhöhungen noch Gehaltserhöhungen irgendeine Bedeutung in diesem großen Spiel.
Die Misere wurzelt, wie wir schon berührt haben, überhaupt nicht in Wirkungen, gegen die diese Maßnahmen auf irgendeine Weise ein Gegengift sein können.
Im Gegenteil, diese Maßnahmen können das Böse nur noch schlimmer machen.
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