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| Die Unsterblichkeit der Lebewesen - Inhaltsverzeichnis |
17. Kapitel
Die Staaten der Welt, vereint in einer Regierung sind die Rettung der Welt
Ein völlig neues System ist also vonnöten.
Dieses neue System ist das, was der Kern im Bewusstsein der größten Weisen ist und was das ursprüngliche Ziel der christlichen Weltreligion war, nämlich das Hervortreten der Menschheit als "eine Herde und ein Hirte".
Das bedeutet wieder, dass alle Menschen, Völker und Rassen der Erde, welcher Nationalität auch immer, in "einem Staat mit einer Regierung" vereinigt werden müssen.
Ohne diese Einstellung bei den Menschen aller Nationen und Staaten kann unmöglich ein Weltfriede geschaffen werden.
Die Zeit ist gekommen, in der das materialistische Wissen der Menschen und ihre Kenntnisse, ihre Industrialisierungsfähigkeit und ihre Beförderungsmittel, ja, ihr gesamtes Beherrschen der Materie, das jetzt von internationalem Format ist, nicht mehr innerhalb einzelner Nationen oder Staaten Raum haben können.
Diese können nur durch den "Internationalismus" leben und atmen.
Der Nationalismus ist also ein absolut unvermeidlicher Erstickungstod für Wissen und Kenntnisse internationalen Formats für ein jedes Volk.
Da aber die Nationalstaaten nichtsdestoweniger um ihre Domänen herum gewaltige Grenzsperren, Militär- und Flottenbasen installieren und alles zerstörende Kriegsmaßnahmen ergreifen, muss die Entwicklung unvermeidlich zu einer Sprengung solcher in "nationalistischen" Versteinerungen isolierten "Nationalstaaten" führen.
Und es ist die Sprengung dieser "Nationalstaaten", die in Form des Weltkrieges 1914 in besonderem Maße ihren Anfang nahm.
Und diese Sprengung wird erst aufhören, wenn es keine isolierten "Nationalstaaten" mehr gibt.
Der Weltkrieg von 1914 hat also nicht aufgehört.
Er existiert immer noch und wird seine drastische, bluttriefende Höllenfahrt über die Erde fortsetzen, bis eine auf einem wirklich hundertprozentig "demokratischen" Machtprinzip basierende Weltregierung geschaffen wird.
Dass innerhalb dieser Weltregierung oder des internationalen Gesetzes- und Rechtssystems, das sie ausmacht, kein "Vetorecht" oder keine Möglichkeit zum Austritt für auch nur einen einzigen Nationalstaat existiert, ist selbstverständlich.
Dies bedeutet jedoch nicht, dass die nationalen Besonderheiten und Traditionen der Völker, die nicht schädigend oder hemmend auf das Wohlergehen anderer Staaten wirken, ausgemerzt werden sollen, im Gegenteil.
Die Weltregierung ist die absolut einzige Form, unter der diese Besonderheiten und Traditionen wie auch die persönliche Freiheit und das persönliche Wohlergehen einzelner Bürger geschützt werden und bewahrt bleiben können.
Die jetzige Weltanarchie zwischen den Staaten ist der wahre Todfeind der Menschheit und bekommt also ihre volle Nahrung und Blüte durch den "Nationalismus" oder die Vaterlandsvergötterung mit der daraus folgenden kriegsbetonten Isolierungspolitik, die alle Nationalstaaten von heute als ein lebensbedingendes Ideal betrachten.
Dass sie dabei Mord an ihrem Bürgerrecht oder dessen Vernichtung in dem internationalen Weltreich begehen, in dem sie dadurch Bürger geworden sind, dass ihr materielles Wissen und Können über die "nationalen" Grenzen hinausgewachsen sind und internationales Format angenommen haben, das ist bislang etwas außerhalb des Horizonts der großen Öffentlichkeit.
Sie begreift also nicht, dass der "Nationalismus" kollektiver "Egoismus" ist, während der "Internationalismus" kollektive Selbstlosigkeit ist.
Der Internationalismus macht das wahre christliche Prinzip aus.
Und nur durch dieses kollektive, selbstlose Prinzip in Form einer Weltregierung oder eines internationalen, demokratischen Gesetzes- und Rechtswesens werden alle Geschlechter der Erde gesegnet werden können.
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