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Die Unsterblichkeit der Lebewesen - Inhaltsverzeichnis   

 

 
4. Kapitel
Wenn man die lebenden Fakten verlässt, um auf Basis der toten zu leben
Wir sehen also hier, dass etwas in der modernen Welt fehlt. Nachdem man den Glauben an die Verkündungen der Religionen und Dogmen verlassen und diese mit wissenschaftlichen Maß- und Gewichtergebnissen ersetzt hat, hat man die lebenden Fakten verlassen, um auf Basis der toten zu leben. Dass dies stimmt, wird durch den Umstand zur Tatsache, dass die Menschheit von heute mit ihrem Überfluss von materieller Wissenschaft und materiellem Wissen mitten in ihren außerordentlichen, enormen Kraftmaschinen, mit deren Hilfe sie Nutzgegenstände zu Tausenden hervorbringt, Kleidung, Licht und Wärme wie auch eine Vielfalt von Nahrungsmitteln, die sehr wohl, ja geradezu im Überfluss, den erdenmenschlichen Bedarf decken, sich mitten in einem verzweifelten und scheinbar hoffnungslosen Kampf um ihre Existenz befindet. Und wer ist es nun, gegen den die Menschheit einen lebensgefährlichen Kampf führt? Ja, das ist, wie unglaublich sich das auch anhört, ausschließlich sie selbst. In ihrer geistigen Blindheit mobilisiert sie ihr ganzes materielles Wissen und ihr ganzes materielles Können zugunsten dieses tötenden Prinzips. Und mit ihrer höchst genial ausgedachten Mordtechnik nimmt sie eine Massenerdolchung ihres eigenen Körpers, der gesamten Menschheit, vor. Außer der Tatsache, dass sie eine Menge der genialen Kulturgüter und Ausdrücke für Humanität sabotiert und zermalmt, die sie schon selbst aufgebaut hatte, foltert, beschädigt und ermordet sie ihre eigenen Lebenszellen millionenfach, d.h. die Individuen oder Menschen, aus denen sie besteht. Gleichzeitig damit macht sie große und fruchtbare Gebiete zu Schlachtfeldern, zu Todeslagern, zu Wüsten und riesengroße Städte zu Ruinenhaufen.


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