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Die Unsterblichkeit der Lebewesen - Inhaltsverzeichnis   

 

 
6. Kapitel
Was heute die wahre Unglücksursache der Menschheit ist
Es ist also nicht die materielle Welt der Menschheit, ihre Erde, ihr Himmel, ihr Körper, ihre Augen, Ohren, Lungen- und Herzfunktionen, in der man den Fehler findet, sondern ihre "Gedankenwelt". Das Denkvermögen der Menschheit hat also nicht seine Wissenschaft auf die Weise bekommen, wie die materielle Welt die ihre bekommen hat. Es ist dieser Umstand, der die Ursache aller Kriege und allen Blutvergießens ist, ganz abgesehen davon, dass es auch diese Gedankenwelt ist, in der die Ursache aller übrigen Unglücke der Menschheit, ihres Leides, ihrer Sorgen ihren Sitz hat. Das, was heute die wahre Unglücksursache der Menschheit ist, ist also der Umstand, dass sie in zwei Welten lebt, aber nur die eine davon erfasst, nämlich die physische. Dieser ist sie sich, wie gesagt, höchst wissenschaftlich bewusst, während sie in einem alles dominierendem Ausmaß die andere Welt, nämlich die geistige, als Realität verneint. Diese Verneinung wird in allen Verhältnissen ohne Ausnahme alle ihre Urheber teuer zu stehen kommen und wird alles wahre Glück für eine Gemeinschaft mit einer solchen Einstellung unmöglich machen. Der "dauerhafte Frieden", den die Menschheit so sehnsüchtig begehrt und erwartet, wird also niemals in einer Welt mit jener mentalen Einstellung oder jenem Ignorieren der Gedankenebene oder der geistigen Welt, die die Erdenmenschheit enthüllt, existieren können. Der Weg zum Frieden geht ausschließlich da entlang, wo man die Gedankenwelt der Wesen zu Wissenschaft macht, sodass sie in dieser sogenannten "abstrakten" Welt genauso zuhause sein werden, wie sie es jetzt in der konkreten physischen Welt sind. Die Erdenmenschen können nicht damit fortfahren, die wirkliche Welt, die direkt ihr Ich umgibt, nur als eine bloß abstrakte oder imaginäre Welt aufzufassen. Sie muss für sie genauso konkret oder realistisch werden wie die physische Welt.


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