Stern-Symbol im Menü


Lesen und suchen im Das Dritte Testament
     Artikel:  
(1-4) 
 Kap.:  
(1-14) 
 
Erweiterte Suche
Das Schicksalsspiel des Lebens - Inhaltsverzeichnis   

 

 
14. KAPITEL
Das allerhöchste Gottesverhältnis
Die Erdenmenschen leben also heute in der kulminierenden Sphäre der Finsternis im Leben, wo tatsächlich Heulen und Zähneklappern herrscht. Sie leben in der Sphäre von Krieg, Leiden, Krankheiten, Not und Elend. Alles ist verhüllt im Nebel der Gottlosigkeit. Die Gottheit ist ihnen entschwunden. Die Menschen wandern auf den nebligen Wegen der Entgleisungen. Und es ist diese Wanderung auf nebligen Wegen, die die Wesen hineinführt in die Finsternis und Leiden.
      Die Erlebnisse von Leiden verursachen jedoch im Wesen die humane Fähigkeit und Liebe, die bewirken, dass man beginnt, Sympathie und Mitleid mit allen zu fühlen, die krank sind, mit allen, die leiden. Diese Fähigkeit wird sich zu ihrer Kulmination entwickeln. In der Kulmination dieser Liebesfähigkeit will man lieber selbst leiden, als dass man andere leiden sehen will. Man ist eins mit seinem Nächsten geworden. Gleichzeitig mit der Entwicklung dieser Fähigkeit wird eine neue Fähigkeit sichtbar werden, nämlich die Intuition.
      Mit der Entwicklung dieser Fähigkeit zur Kulmination kann man die Lösung des Lebensmysteriums selbst oder all die kosmischen Prinzipien und Gesetze erleben, die außerhalb von Zeit und Raum liegen und die unsere ewige kosmische Struktur bedingen. Wir erleben, eins mit der Unsterblichkeit zu sein, eins mit der Allliebe, Allweisheit und Allmacht und damit eins mit dem Weg, der Wahrheit und dem Leben.
      Diese Verhaltensweise stellt also das Zusammenleben mit der Gottheit dar, wodurch das Wesen als funkelnder Stern in Gottes ewig leuchtender und wärmender Strahlenflut hervortritt. Und mit diesem alles überstrahlenden, hochintellektuellen Gottesverhältnis oder dieser kulminierenden Gottesanbetung spricht das Wesen mit Gott, wie ein Mann mit seinem Nächsten spricht, im höchsten Aspekt der Liebe. Der Gottessohn ist eins geworden mit seinem Vater.


Kommentare bitte an das Martinus-Institut senden.
Fehler- und Mängelanzeigen sowie technische Probleme bitte an Webmaster senden.