Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Meditation - Inhaltsverzeichnis |
5. Kapitel
Der ewige Urheber des Weltalls
Da absolut alle Bewegungen, alle Schöpfungen sowie alle Erlebnisse, ihre Wurzel in der vorher genannten Stille haben oder von ihr ausgehen, kann sie absolut nicht als ein "Nichts" aufgefasst werden.
Diese Stille ist deshalb als "Etwas, das ist" zu bezeichnen.
Dieses "Etwas" befindet sich also außerhalb jeglicher Verwandlung, außerhalb jeglicher Bewegung.
Es ist der Urheber jeglicher Verwandlung und Schöpfung.
Es unterscheidet sich also von allem Sichtbaren, von allem im Universum oder Weltall Erschaffenen dadurch, dass es der "Schöpfer" ist.
Da es also nicht selbst erschaffen sein kann, sondern der Urheber jeglicher Schöpfung ist, ist es zugleich der Urheber von allem, was unter den Begriff Zeit und Raum fällt.
Da es der Urheber von Zeit und Raum ist, existiert es selbst somit außerhalb von Zeit und Raum.
Es ist damit die Ewigkeit und Unendlichkeit selbst.
Wir können hier also ein hinter allen Erscheinungen des Universums existierendes "ewiges Etwas" feststellen, das der Urheber des Weltalls ist.
Dieses Etwas bekundet seine Existenz oder manifestiert sein Bewusstsein durch die Detaillierung und Erschaffung des ganzen Weltalls und erlebt durch dieses die Erschaffung des Lebens.
Dieses Etwas kann also keinerlei Analyse haben.
Wenn wir sagen, dass es groß ist, oder wir sagen, dass es klein ist, wenn wir sagen, dass es böse oder gut ist, dass es hell oder dunkel ist, schwarz oder weiß, so sind diese Feststellungen Analysen von etwas, was es erschaffen hat, und nicht von etwas, was es ist.
Es hat existiert, bevor es diese oder jene Erscheinung erschaffen hat.
Das kann deshalb unmöglich seine eigene Analyse sein.
Das genannte Etwas kann deshalb nur als "etwas, das ist" bezeichnet werden.
Dieses Etwas existiert also als ein "ewiges Etwas", das selbst ohne Analyse ist.
Deshalb ist es namenlos in seinem Hervortreten.
Dieses "Etwas" ist im Livets Bog unter der Bezeichnung X1 detailliert beschrieben.
Da es auch enthüllt, dass es eine Schöpfungsfähigkeit hat, muss auch diese ein "ewiges Etwas" sein, denn wenn es eine Zeit gegeben hätte, in der dieses Etwas nicht existiert hätte, dann hätte X1 es nicht erschaffen können, und so hätte es also nie entstehen können.
Da es ewig ist, kann es auch keine Analyse haben.
Es kann weder alt noch jung sein.
Es kann weder groß noch klein sein, denn alle erschaffenen Dinge des Weltalls sind durch es erschaffen worden.
Alle Schöpfungsfähigkeiten sind mit ihm identisch.
Es ist somit nichts anderes als existent.
Deshalb ist es seiner Natur nach auch namenlos, außer dass es "etwas ist, das ist".
Es wird deshalb im Livets Bog auch als X2 bezeichnet.
Da aber X1 und X2 ewig dagewesen sind, gibt es auch ein ewiges Resultat der ewigen Existenz und des ewigen Zusammenspiels dieser beiden Realitäten.
Dieses Resultat, dieses Zusammenspiel macht das sichtbare Weltall aus, das nichts anderes als eine Kombination von Schöpfungsprozessen und Resultaten dieser Prozesse ist.
Es sind diese Resultate, die wir als identisch mit den "erschaffenen Dingen" erkennen.
Dieser ewige Verwandlungsprozess oder diese ewige Schöpfung, dieses Auf- und Abbauen von Materie oder kurz gesagt, das ganze mit den Sinnen wahrnehmbare Weltall kann aufgrund seiner ewigen Existenz auch keine Analyse haben.
Es umfasst ja alles, was existiert.
Es gibt also nichts anderes, womit es verglichen werden kann, und somit gibt es auch keinen Vergleich, durch den es als groß oder klein, als gut oder böse oder als identisch mit irgendeiner anderen Analyse erkannt werden kann.
Deshalb sind wir hier auch genötigt, es als namenlos oder als bloßes "etwas, das ist" anzuerkennen.
Es wird deshalb im Livets Bog als X3 bezeichnet.
Diese drei namenlosen Realitäten existieren nicht selbstständig oder unabhängig voneinander.
Nur in der Analyse dürfen wir sie voneinander trennen.
Vielmehr ist jede von ihnen ein derart angepasstes Glied in einer Verbindung mit den beiden anderen namenlosen Realitäten oder "X", dass sie zusammen eine erlebende und erschaffende Realität ausmachen.
Eine erlebende und erschaffende Realität ist jedoch dasselbe wie ein "Lebewesen".
Und so haben wir hier die absolute Lösung des Lebensrätsels vor uns.
Die tiefste Analyse des Weltalls ist die, dass es ein allumfassendes Lebewesen ist.
Und so sind wir hier zu dem einzigen existierenden allmächtigen und absoluten Gott gekommen, dem ewigen Urheber und Beschützer aller Dinge.
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