Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Die Unsterblichkeit der Lebewesen - Inhaltsverzeichnis |
5.Kapitel
Die unfertige Seite Nr. 2 der jetzigen modernen Kultur. Der tödliche Gifthunger der Menschen
Weiterhin sieht man von der vollkommenen Welt der fertigen Menschen aus mit Erstaunen auf das mehr oder weniger hemmungslose Verschlingen von giftigem und damit krankheitsförderndem Tabakrauch des heutigen Erdenmenschen.
Er unterminiert und zerstört im guten Glauben seine Lungen, diese vornehmen Lebensorgane, die nur zum Einatmen der frischen Luft vorgesehen sind, die eine absolute Lebensbedingung für das betreffende Wesen ist.
Auf die gleiche Weise verschlingt ein außerordentlich großer Teil der unfertigen Menschen andere und noch gefährlichere Giftstoffe: Alkohol und Drogen in verschiedenen Formen. Der fertige Zukunftsmensch wird nicht ohne Schaudern von den merkwürdigen Sitten und Gebräuchen der heutigen Menschen in Bezug auf die genannten Giftstoffe lesen. Diese krönen jede Freude, jede Festmahlzeit, jedes Übereinkommen mit "einem Glas", d.h. einer soundso großen Quantität Selbstmord oder mentaler Verwirrung, wie auch eine jede Depression mit dem Schlucken einer größeren oder kleineren Menge der gleichen sinnesverwirrenden oder tödlichen Giftstoffe besiegelt werden soll. Dieses permanente Essen, Trinken und Einatmen oder Einverleiben giftiger Stoffe in die lebenswichtigen Hauptorgane des Organismus, die absolut dafür vorgesehen sind, die Verdauung natürlicher Nahrung und das natürliche Einatmen zu fördern, und ohne deren gesunde Aufrechterhaltung das Wesen unmöglich leben und ein gesundes Wohlbefinden auf der physischen Ebene bekommen könnte, enthüllt dem Zukunftsmenschen auch ein großes Gebiet von Primitivität und Aberglauben bei dem jetzigen Kulturmenschen. Das Wesen, das Millionen von Pferdestärken der Natur beherrscht und diese dazu zwingt, für sich zu arbeiten, scheint nicht einmal einen mikroskopischen Bruchteil dieser Kräfte zu bezwingen, wenn es sich darum handelt, die lebenzerstörenden Begehren in seiner eigenen Psyche zu bekämpfen. Es lässt seinen Organismus und damit seine Fähigkeit zum Lebenserleben hoffnungslos schädigen und zerstören. Als eine Gegenmaßnahme zu den tödlichen Krankheiten und gesundheitszerstörenden Wirkungen ihrer höchst unfertigen Einstellung zur Ernährung und ihren schädlichen Lebensgewohnheiten, die einen Ozean von Krankheitserscheinungen bewirken, hatte man eine sehr umfassende Ärztewissenschaft mit großen Krankenhäusern, Seruminstituten, Operationsabteilungen, medizinischen Abteilungen, Rehabilitations- und Kureinrichtungen usw. entwickelt. Diese Ärztewissenschaft kämpfte Tag und Nacht unter mentalem Hochdruck dafür, mit allen Leiden zurechtzukommen. Aber es war ein hoffnungsloser Kampf. Es war wie gegen ein Ungeheuer zu kämpfen, das viele Köpfe hat und über die Fähigkeit verfügt, jedes Mal einen neuen Kopf hervorwachsen zu lassen, wo man einen alten wegoperiert hatte. Diese "Köpfe" zeigten sich in Form einer unnatürlichen und zu zeitig aufgetretenen Altersschwäche, unnatürlicher Verkalkungen und Steinbildungen im Organismus, Verdauungsbeschwerden, Stoffwechselkrankheiten, Lähmungen, Bildung von Geschwüren usw. Man kämpfte gegen das Ungeheuer. Energische Forscher in der ganzen Welt arbeiteten daran, einen Weg zu finden, das Ungeheuer umzubringen, also ein Mittel gegen das Entstehen neuer Köpfe dort, wo die alten waren. Aber die materialistische Einstellung, in der man nur mit der physischen Seite des Wesens rechnete und bis zu einem gewissen Grade den Gedanken an eine Seele und einen Geist verneinte oder ignorierte, machte die Wissenschaft blind für das Gebiet, wo das Ungeheuer verwundbar war und im Herzen getroffen werden konnte. Und da die Wissenschaft sich nicht auf die einzige verwundbare Stelle dieses Ungeheuers einstellen wollte und konnte, konnte man es unmöglich töten. Dieses dämonische Wesen fuhr also damit fort, die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschheit zu unterminieren und zu zerstören. Trotz beharrlicher Arbeit Tag und Nacht von Seiten der Ärzte und der Wissenschaft, trotz großer Forschungs- und Vivisektionsanstalten, trotz der Impfstoffe, Pulver und Tabletten, wurde nicht ein einziges Krankenhaus überflüssig. Im Gegenteil, man musste jedes Krankenhaus erweitern und viele neue bauen. Das Ungeheuer erwies sich weiterhin als unermesslich lebenstüchtig. Auch hier werden die Zukunftsmenschen mit Schaudern auf den hoffnungslosen Kampf der Menschen von heute zurückblicken. Im Zukunftsreich mit der völlig vollkommenen Weltkultur wird man schon längst die einzige verwundbare Stelle des Ungeheuers, sein Herz und seinen Lebenskern, entdeckt und damit das Gebiet der innersten Ursachenquelle gefunden haben, nicht nur aller Krankheiten, sondern auch aller Leiden und unglücklichen Schicksalen, die überhaupt entstehen konnten. Aber es ist nicht verwunderlich, dass man mit der rein materialistischen Einstellung den Lebenskern dieses Ungeheuers nicht finden konnte, denn der befindet sich überhaupt nicht auf der materiellen oder physischen Ebene. Er liegt gut verborgen im Schicksalselement des Wesens, das wiederum im Überbewusstsein jenseits des physischen Organismus liegt. Er wird belebt vom unsterblichen Ich des Wesens. Und solange das Ich den Lebenskern des Ungeheuers belebt, kann es von anderen Wesen nicht getötet werden, ganz gleich wie tüchtige wissenschaftliche Spezialisten sie auch sein mögen. Ja, nicht einmal Christus konnte das Ungeheuer in den Wesen, denen er half, töten. Gerade deshalb sagte er ihnen die bekannten Worte: "Dein Glaube hat dir geholfen." Das Geheimnis ist also, dass das Ungeheuer, solange das Ich ihm, wenn auch unbewusst, Nahrung gibt, weiterwächst und immer neue Köpfe bekommt, wo die alten entfernt werden. Und das Wesen fährt damit fort, im Bereich von Krankheiten und unglücklichem Schicksal zu leben, fährt damit fort, sich einen Dämon in seinem Lebensmuster zu schaffen. Die Belebung dieses Dämons geschieht ausschließlich durch das Benutzen von giftigen und tödlichen Gedankenstoffen. Wenn das Wesen denkt, geht eine Kraft vom Überbewusstsein des Ichs hinein in das Nachtbewusstsein des Unterbewusstseins. Hier wird diese Kraft zu Gedankenbildern geformt und setzt sich danach weiter ins Tagesbewusstsein des Unterbewusstseins fort, das, wenn das Wesen nicht schläft, seinen Sitz im physischen Gehirn hat. Hier wird der Gedanke weitergeführt zu Begehren oder Willen und verursacht Manifestation oder Schöpfung in der materiellen Welt. Aber gleichzeitig damit, dass diese Gedankenkraft in das physische Gehirn- und Nervensystem hineinvibriert, vibrieren auch die verschiedenen Gebiete des physischen Körpers wie das Blut, die Muskulatur, das Skelett, die Drüsen usw. und machen hier eine wirksame Kraft aus. Diese Kraft ist die Lebenskraft des Wesens. Sie fördert wie gesagt die Gedankenfunktion des Wesens. Aber mit der Förderung dieser Funktion kann sie als Lebenskraft geschwächt werden. Diese Schwächung kann sogar so hervortretend werden, dass diese Kraft nicht mehr eine Lebenskraft ist, sondern eine Todeskraft. Die Schwächung hat wiederum ihre Ursache darin, wie vieler Gedankenarten oder Gedankenmaterien das Wesen sich bedient, wenn sie durch das Herz- und Nervensystem gehen und gleichzeitig in seinem Blut und übrigen Teilen des physischen Organismus vibrieren. Gedankenarten können nämlich das reine Gift sein und die Lebenskraft unterminieren, wobei die Nerven, das Blut und die übrigen Teile des Organismus unterminiert werden. Diese können nämlich nicht ohne permanente Zufuhr von gesunder, psychischer Kraft existieren. Was die Erdenmenschen betrifft, sind die Gedankenarten des tötenden Prinzips, wie die Gedankenarten von Hass, Zorn und Bitterkeit, giftig. Sie zerstören nicht nur das gute Verhältnis ihrer Urheber zu ihrer Umgebung und ihren Mitwesen, sondern sie zerstören auch die ursprüngliche Immunität des Wesens gegenüber Krankheiten und Schwächen in ihrem eigenen Organismus. Sowohl Krankheiten im Organismus als auch ein unglückliches Verhältnis zur Umwelt haben also ihre erste Ursache hier in der Bewusstseinsregion des Wesens in Form von Gedanken. Fehlerhafte Gedankenführung und die hierauf beruhende fehlerhafte Willensführung und Schöpfung sind also die absolut einzige und wahre Ursache des unglücklichen Schicksals des Urhebers, ob sich das nun in Krieg mit den Mitwesen auswirkt oder sich als Krankheiten im Organismus und Gemüt zeigt. Jedes Wesen ist dadurch selbst die innerste Ursache seines Unglücks oder Leidens. Indem das Wesen seine Lebenskraft mit tödlichen Gedankenarten beeinflusst, wird es also, ohne es zu wissen, sein eigener Todfeind. Es ist nicht verwunderlich, dass der vollkommene Zukunftsmensch schaudern wird, wenn er darauf zurückblickt, wie der allgemeine heutige Mensch also in völliger Unwissenheit sein normales Erleben des Lebens sabotiert und gleichzeitig seinen Nächsten in blindem Glauben daran hasst und verfolgt, dass er es sei, der der bitterste Feind, Verfolger und Saboteur dieses Lebens ist. |
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