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Das Schicksalsspiel des Lebens - Inhaltsverzeichnis   

 

 
11. KAPITEL
Das "Teufelsbewusstsein" oder das "Zeichen des Tieres"
Der unvollkommene Erdenmensch befindet sich allerdings in einem Körper, der, selbst wenn er nicht völlig menschlich ist, doch ein vollkommenes Werkzeug ist, mit dem er sich dahin entwickeln kann, der vollkommene "Mensch als Abbild Gottes" zu werden. Aber seine ererbten tierischen Tendenzen beherrschen ihn doch in einem größeren Ausmaß, als sie das beim Tier selbst tun.
      Mit den tierischen Tendenzen intellektualisiert, wird der Erdenmensch sozusagen ein Wesen, das schlimmer als das Tier ist. Er kann seine tierischen Tendenzen auf eine geniale Weise ausnutzen und wurde folglich dem Tier auch kolossal überlegen. Man kann deshalb nicht zu Recht sagen, dass er ein Tier ist. Seine tierischen Fähigkeiten übersteigen tausend- und abertausendmal ihren Ursprung, so wie er im Tier vorhanden ist. Die unvollkommenen Menschen sind also nicht zu Menschen geworden, aber sie sind weit über das Stadium des Tieres hinausgewachsen. Wir können ihnen deshalb nur den gleichen Namen geben, wie die Bibel ihn einem Wesen gegeben hat, das das Symbol der Kulmination des Bösen ist, nämlich den Namen des "Teufels". Und wir wollen das Bewusstsein dieses Wesens "Teufelsbewusstsein" nennen. Dieses Stadium ist der Sitz für die Entfaltung der Kulmination des Bösen. Es ist dieses Stadium oder dieses intellektualisierte tierische Bewusstsein, das die Bibel auch als "Zeichen des Tieres" bezeichnet. Wir nennen diesen totalen Unterschied zum "Abbild Gottes" das "Abbild des Tieres".


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