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Das Schicksalsspiel des Lebens - Inhaltsverzeichnis   

 

 
6. KAPITEL
Die Menschen formten sich die Gottheit als "Abbild des Tieres"
Die Menschen müssen also lernen zu verstehen, dass sie nicht "Menschen" in den Gedankensphären sein können, die sie zum Hassen und Verfolgen bringen, sie dazu bringen, Krieg zu führen, sie dazu bringen, vom Fleisch anderer Wesen zu leben, die sie mehr oder weniger dazu bringen, der Anlass für Furcht, Leid und Sorgen für ihre Umwelt zu sein.
      Aber selbst, wenn der Mensch also mehr oder weniger als "Abbild des Tieres" lebt, ist da doch trotzdem ein Unterschied zwischen dem Menschen und dem Tier. Im Menschen haben schon vor Langem neue Fähigkeiten begonnen hervorzuwachsen, die ihn den Tieren sehr überlegen machen. Diese neuen Fähigkeiten sind hauptsächlich das primitive Gefühl, das starke egoistische Begierden verursacht, und die Intelligenz, die den Menschen befähigt, neue Wege für das Zufriedenstellen seiner egoistischen Begehren zu finden. Deshalb steht der Erdenmensch himmelhoch über dem Tier, wenn es um Wissen und Können zur Entfaltung der tierischen Natur geht. Zu den neuen Fähigkeiten gehörte auch der religiöse Instinkt. Dieser rief allmählich den Glauben an eine Vorsehung hervor, an Götter und Teufel, um zuletzt im Glauben an einen wahren Gott zu resultieren. Aber die ganze religiöse Seite wurde in Wirklichkeit zu Gunsten der tierischen Mentalität geformt. Diese Gottheit wurde von den Menschen in größerem oder geringerem Grade zu ihrem eigenen Abbild geformt, d.h. zum Abbild des Tieres. Diese Gottheit rächte und strafte "die Sünder". Diese Gottheit lebte sogar in gewisser Weise im Krieg mit einer anderen kosmischen Großmacht, nämlich dem Teufel.


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