Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Das Schicksal der Menschheit - Inhaltsverzeichnis |
22. Kapitel
Träume
Es kann doch geschehen, daß unter solchen Umständen, wenn die Überführung des Tagesbewußtseins auf die geistigen Zustände nicht ganz vollkommen ist, und das Individuum sich infolgedessen in einer Art Zwischenstadium zwischen einem physischen und einem geistigen Dasein befindet, z.b. bei Fieber, Krankheit, in narkotischen Zuständen oder dergleichen, daß geistige Erinnerungen mit physischen Erinnerungen verschmelzen können und dadurch in das wache physische Tagesbewußtsein des Individuums eingehen können.
Solche verschmolzenen physischen und geistigen Erinnerungen bezeichnet man im täglichen Leben mit dem Begriff Träume.
Träume sind also aufgrund ihrer abnormen und unkontrollierten Erscheinung in entsprechendem Grad unzuverlässig.
Aber für das entwickelte kosmische Wesen, das bewußt oder mit seinem Willen diese Überführungen des Tagesbewußtseins von dem einen Manifestationskörper auf den andern vornehmen kann und dessen Gedächtniskörper in einer andersgearteten Konstellation zum Schwere- und Gefühlskörper steht als der des Erdenmenschen, sind die geistigen Erlebnisse keine "Träume", sondern ganz wache Erlebnisse und damit bewußte Tatsachen.
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