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| Das Schicksal der Menschheit - Inhaltsverzeichnis |
38. Kapitel
Die menschliche Gesellschaft wird von primitiven Bewußtseinstendenzen regiert
Die gesamte Intelligenz der Erdenmenschheit ist also noch in großem Ausmaß primitiv und der Gefühlsenergie unterlegen.
Das will also sagen, daß die Menschheit noch in großem Ausmaß nicht kraft wirklicher Intelligenz handelt, sondern kraft des Gefühls.
Und da der Instinkt bereits degeneriert und die Intelligenz noch zu klein oder zu schwach dazu ist, das Gefühl zu definieren, ist dasselbe noch nicht definiert worden.
Nichtdefiniertes Gefühl wird sich, außer daß es sich im Aberglauben oder in fehlerhaften Ahnungen auswirkt, auch wenn es als ein Ausdruck für das Grenzgebiet des Explosionsstadiums, das heißt, das Gebiet, in dem die Gefühlsenergie mit großen Mengen von Schwereenergie vermischt ist, ohne daß diese doch kräftig genug dazu ist, beständig Explosionen hervorzurufen, in der Gestalt primitiver Gedankenklimas auswirken wie Haß, Eifersucht, Geiz, Neid, Unehrlichkeit, Machtgier, Unduldsamkeit usw.
Diese Gedankenklimas sind also ein Ausdruck der Gefühlsenergie, die von schwach unterdrückter Schwereenergie geprägt ist.
Da diese Gedankenklimas oder Naturen also der Ausdruck primitiven Gefühls sind, sind sie älteren Datums als die Intelligenz des Erdenmenschen.
Sie sind deshalb alle der führende Bewußtseinsfaktor in seinem Dasein und seinen täglichen Manifestationen.
Da die ganze Erdenmenschheit hauptsächlich aus solchen Individuen besteht, sind es in Wirklichkeit diese erwähnten Naturen, die die menschliche Gesellschaft regieren. Die menschliche Gesellschaft wird also noch nicht von einer wirklichen, fertigentwickelten Intelligenz regiert, sondern von einem primitiven Gefühl. Egoismus, Herrschsucht, Ehrgeiz und Unduldsamkeit sind also in großem Ausmaß maßgebend. |
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