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Das Schicksal der Menschheit - Inhaltsverzeichnis   

 

 
39. Kapitel
Die Erdenmenschheit als ein "Kriegsschauplatz"
Da nun aber diese Faktoren nur aufgrund von Unterdrückung und Erniedrigung der Mitmenschen zufriedengestellt werden können, ist die ganze Erdenmenschheit identisch mit einem "Kriegsschauplatz", dessen kämpfende Parteien oder "Heere" man bezeichnen kann als Weltteile, Religionen, Rassen, Nationen, Kreise, Gemeinden, Parteien, Vereinigungen, Sekten, Familien, Ehegatten, Eltern und Kinder, Mann gegen Mann, Frau gegen Frau, ja, bis hinein in die Gedankenwelt jedes Individuums können wir diesem Weltbrand folgen, ehe wir zu dem Herd oder zu dem Ausgangspunkt des Kampfes gelangen. Hier rasen Gedanken gegen Gedanken oder Energien gegen Energien und lösen die vorher erwähnten kleinen Explosionen aus, deren weitere Entwicklung zur Nahrung für den alles umfassenden Riesenbrand wird, der in der Gestalt von Unterdrückung, Armut, Krankheit, Haltungslosigkeit und Demoralisierung die ganze Welt beherrscht. Keiner soll glauben, daß er frei davon ist. Jeder Mensch, solange er noch einen Schimmer des Aberglaubens, der Intoleranz, Herrschsucht, Habgierigkeit und Unehrlichkeit in sich trägt, ist ein Soldat in dem Armeekorps dieses Weltbrands, er ist mit dabei, zu jagen, zu verwunden und zu töten, er ist mit dabei, zu plündern, zu peinigen und zu erniedrigen, gleichgültig, wieviele schöne Ideale er auch vertreten möge. Natürlich sollen die guten Seiten in dem Bewußtsein des Individuums nicht verkleinert oder unterschätzt werden. Diese sind ja mit dabei, das große Gegengewicht gegen den Weltbrand zu schaffen, worauf ich späterhin zurückkommen werde. Aber keiner kann also davon freigesprochen werden, eine direkte, mitwirkende Ursache des Bösen oder der Disharmonie des Gesellschaftssystems zu sein, solange er eben noch einen Schimmer der diesen Weltbrand befördernden Gedankenklimas in sich trägt.


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