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Das Schicksal der Menschheit - Inhaltsverzeichnis   

 

 
7. Kapitel
Wenn man eins mit dem Leben wird
Unter einer Intelligenzauslegung des Mysteriums des Lebens ist eine Auslegung zu verstehen, die aus Analysen der erlebten Erfahrungen und Tatsachen des Individuums besteht, sowohl auf dem Gebiet der Gefühle als auch auf dem der Vernunft. Eine solche Art der Auslegung kann natürlich kalt wirken. Aber nur im Anfangsstadium, wo das Individuum erst bei den Analysen der primitiven materiellen oder physischen Erscheinungen angelangt ist. Nach und nach, wenn seine Intelligenzfähigkeit sich mehr und mehr entwickelt hat, so daß es dazu gelangt, Herr über die Analysen der großen und ewigen Realitäten zu werden, auf denen sich das ganze Weltall und die gesamte Individuenordnung im Dasein gründet, beginnt es auch durch die Intelligenzauslegung die Nähe Gottes zu erleben. Aber da ist es kein Blinder, der etwas befühlt, was er nicht sieht. Da ist es ein Wesen, das die ewigen Fakten im klaren Tageslicht des Lebens als bewußte Tatsachen sieht. Da ist es ein Gottessohn, der in den Erlebnissen der großen Analysen die Gedanken des allmächtigen Vaters nachdenkt und eins mit dem Weg, der Wahrheit und dem Leben geworden ist.
      Alle Menschen auf Erden sind also absolut ohne Ausnahme Anwärter auf dieses hohe Stadium in der Entwicklung. Sie streben alle nach demselben Ziel, sowohl die Religiösen als auch die sogenannten "Irreligiösen". Um dieses Stadium zu erreichen, muß schließlich die Intelligenzreligiosität passiert werden. Erst dann kann dem Individuum der Weltplan in vollem Lichte offenbart werden.


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