Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Zur Geburt meiner Mission - Inhaltsverzeichnis |
14. KAPITEL
Meditation wird das auslösende Moment meiner geistigen Erlebnisse
Und so kam es, dass ich eines Tages als ganz unbelesener und unwissender dreißigjähriger Mann bei einem mir zum damaligen Zeitpunkt unbekannten Mann eintrat, um ein theosophisches Buch auszuleihen.
Ein Arbeitskollege aus dem Büro, in dem ich arbeitete, hatte mir diesen Mann empfohlen, dessen theosophische Bücher er selbst gerade studierte.
Und bei einem Gespräch zwischen diesem Kollegen und mir wurde ich also auf diese Literatur aufmerksam gemacht.
Da in mir gerade zu diesem Zeitpunkt eine sehr starke Sehnsucht nach geistigem Wissen erwacht war, sowie ein großer Drang danach, etwas mehr leisten zu können, als immer nur Zahlen zu schreiben, bekam ich Interesse an besagter Literatur und wurde dank meines Kollegen von dem zuvor erwähnten Mann liebenswürdigerweise nach Hause eingeladen.
Nachdem ich eine Weile mit diesem Mann gesprochen hatte, verließ ich seine Wohnung mit einem theosophischen Buch und seinen Abschiedsworten, die mir noch in den Ohren klangen: "Sie werden sehen. Sie werden bald mein Lehrer sein." Und wie er es vorausgesagt hatte, geschah es. Ich las das mitgebrachte Buch nicht zu Ende. Das Einzige, woran ich mich von dem wenigen Gelesenen noch erinnere, ist, dass es mich veranlasste, über Gott zu meditieren. Und als ich ebendies eines Abends versuchte, ereignete sich das nachfolgend Beschriebene, woraufhin es mir aus rein psychischen Gründen ganz unmöglich wurde, mit dem Lesen des genannten Buches fortzufahren, so wie auch mein Bewusstsein von diesem Zeitpunkt an selbst zu einer unerschöpflichen geistigen Quelle geworden war, die jedes Studium irgendeiner Literatur völlig überflüssig machte. |
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