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Die ideale Nahrung - Inhaltsverzeichnis   

 

 
10. Kapitel
Die Notwendigkeit der Umbildung des Geschmackssinnes
Die angeborenen guten oder schlechten Neigungen des Individuums sind somit nicht von den Eltern ererbt, sondern sind ein unmittelbares "Erbe" aus seinem früheren Dasein. Dieses "Erbe" wird also durch den Umstand stabilisiert oder zur Auslösung gebracht, dass das Individuum nur von Eltern innerhalb desselben "Wellenbereichs" oder derselben Tendenzen angezogen wird.
      Auch wenn das Individuum mit Anlagen zur Fettleibigkeit geboren wird, macht sich sein eigenes "Erbe" aus früheren Inkarnationen geltend. Nur durch eine Gewöhnung an die natürliche Nahrung kann es zu seiner natürlichen Figur oder Schlankheit zurückkommen. Eine solche Gewöhnung ist jedoch bei Individuen, bei denen diese Anlagen angeboren sind, nicht in Tagen oder Wochen zu erreichen, sondern nur in Monaten und Jahren. Für die Individuen, die nur unter den im jetzigen Leben erworbenen Tendenzen leiden, stellt sich die Sache viel einfacher dar. Aber in beiden Fällen führt der Weg zu Gesundheit und Wohlbefinden nicht über künstliche Arzneien, sondern ausschließlich über die Umbildung des fehlerhaften Geschmackssinnes, die bewirkt, dass jegliche unnatürliche Nahrung oder die für den Organismus schädlichen Produkte Abscheu in ihnen hervorrufen, während die für den Organismus absolut gesunden und wohltuenden Produkte ein natürliches Lustgefühl oder Wohlbehagen hervorrufen.
      Da ein fehlerhafter Geschmackssinn und die mit ihm verbundenen unglücklichen Tendenzen allgemein verbreitet sind, ist folgende Frage wichtig: Wie kann man seinen Geschmackssinn verändern? Und die Antwort hierauf lautet ganz einfach und natürlich: durch Training.
      Dieses Training besteht also darin, sich daran zu gewöhnen, die natürlichen Produkte zu essen, die ich hier als die für den Vibrationszustand des menschlichen Organismus absolut richtige Nahrung aufzeigen will.
      Wenn sich das Individuum so weit an sie gewöhnt hat, dass der Geschmack ihrer Produkte ihm als das einzige Appetitliche in der Welt vorkommt, dann ist es von der todbringenden Kost befreit, die heute durch die Macht der Gewohnheit das Wesen wie mit Ketten an ein primitives Erleben des Lebens, an Krankheit, Sorgen und Leiden fesselt.


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