Stern-Symbol im Menü


Lesen und suchen im Das Dritte Testament
   Kap.:  
(1-33) 
 
Erweiterte Suche
Die ideale Nahrung - Inhaltsverzeichnis   

 

 
23. Kapitel
Warum die vegetarische Nahrung gesünder ist als die animalische
In Bezug auf das oben Gesagte wird man sich in der neuen Weltkultur immer mehr mit der Frage der idealen Nahrung befassen. Da alles, womit wir notwendigerweise an Stoffen oder Materie in Berührung kommen müssen, lebendig ist und wir durch unsere Zusammenarbeit mit diesen Stoffen diesen Lebenseinheiten Leiden und Schmerzen oder eine natürliche Entwicklung und Glück auf dieselbe Weise bereiten können, wie wir den ansonsten anerkannten und physisch sichtbaren Lebewesen oder Mitwesen durch unsere Zusammenarbeit mit ihnen Leiden oder Glück bereiten können, will ich hier die Stoffe aufzeigen, deren Lebenseinheiten eine natürliche Entwicklung als Nahrung im menschlichen Organismus bekommen, und die Stoffe, deren Lebenseinheiten eine unnatürliche Entwicklung in demselben Prozess bekommen.
      Wie ich schon erwähnt habe, stellt die vegetarische Nahrung einen Vibrationszustand dar, der von Natur aus der Eigenvibration des menschlichen Organismus angepasst ist, während die animalische Nahrung – bis auf die Milch – einen Vibrationszustand darstellt, der sich in der Entwicklung zu nah an der menschlichen Eigenvibration befindet. Das bedeutet wiederum, dass zwischen den Lebenseinheiten der vegetarischen Nahrung und der Lebenseinheit, die aus dem gesamten menschlichen Wesen oder Individuum besteht, ein angemessener entwicklungsmäßiger Abstand vorhanden ist. Dadurch ist die Eigenvibration dieses Individuums dem vegetarischen Vibrationszustand ausreichend überlegen. Somit gibt es bei der Verwandlung der rechtmäßigen vegetarischen Produkte in Nahrung keinen für den menschlichen Organismus unnatürlichen Widerstand zu überwinden. Ganz anders verhält es sich mit der animalischen Nahrung, deren Lebenseinheiten auf der Entwicklungsleiter weiter fortgeschritten sind und damit der Identität des menschlichen Wesens als Lebenseinheit näher kommen. Folglich repräsentieren diese Nahrungsmittel oder Stoffe einen entsprechend kräftigeren oder gröberen Vibrationszustand als die vegetarischen Nahrungsmittel. Da der menschliche Organismus infolge seiner Entwicklung so weit fortgeschritten ist, dass er dem vegetarischen Vibrationszustand angepasst oder auf ihn abgestimmt ist, muss ein Vibrationszustand, der gröber oder im Verhältnis stärker ist als jener, somit einen Widerstand für den menschlichen Organismus darstellen. Dieser Organismus ist ja in Wirklichkeit der Stufe des Raubtieres entwachsen und ist somit kein Organismus mehr, der wie der des Raubtiers dafür gebaut ist, einen so starken Vibrationszustand auszulösen, dass die animalische Nahrung keinen unnatürlichen Widerstand bietet. Aber lassen Sie mich in diesem Zusammenhang bemerken, dass, obwohl die animalische Nahrung zum Raubtier passt, dies doch kein Hindernis dafür ist, dass die Lebenseinheiten in dieser Nahrung erleben, bei der Aufnahme als Nahrung in den Organismus des Raubtiers getötet und verstümmelt zu werden. Aber gerade das ist ja auch der Umstand, der einen der großen Faktoren darstellt, die die Zone des Raubtiers zu einer niedrigeren Daseinsebene, zu einem unvollkommenen Lebenserleben machen. Und in dem Maße, in dem der Mensch diese Stufe repräsentiert, ist das ein Ausdruck für Unvollkommenheit.
      Was den Menschen betrifft, ist die animalische Nahrung also zu widerstandsfähig. Das bewirkt wiederum, dass der Mensch, um diese Nahrung zu verdauen, einen Kraftüberschuss aufbringen muss, zu dem er in Wirklichkeit aufgrund seiner Entwicklung seelisch und körperlich nicht mehr in der Lage ist – es sei denn auf Kosten der Gesundheit oder des auf seiner Entwicklungsstufe normalen Daseins. Und es ist die Reaktion auf das Aufbieten dieses ewigen Kraftüberschusses, dieser permanenten Überbelastung des Organismus, die wie bereits gesagt allen organischen Erkrankungen zugrunde liegt. Zwar ist der Mensch noch nicht so weit fortgeschritten, dass ihm allein durch eine solche vegetarische Ernährungsweise eine Unempfänglichkeit für Krankheiten garantiert werden kann, aber die vegetarische Nahrung wird doch, selbst in ihrer gröbsten Form, die Krankheitsrate ganz erheblich herabsetzen und sie wird ein ganz anderes kraftvolles, gesundes körperliches Wohlbefinden bewirken als die animalische Nahrung, und somit wird sie eine der unumgänglichen Hauptfaktoren auf dem Weg in ein schöneres, reineres und klareres Erleben des Lebens sein. Sie ist die unverzichtbare Eintrittskarte in ein verklärtes Dasein.


Kommentare bitte an das Martinus-Institut senden.
Fehler- und Mängelanzeigen sowie technische Probleme bitte an Webmaster senden.