Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Die Menschheit und das Weltbild - Inhaltsverzeichnis |
11. Kapitel
Die Kenntnis von den Grundprinzipien der Weltstruktur macht es leicht, die Wirklichkeit in den biblischen Voraussagen zu verstehen
Wenn man die Grundprinzipien kennt, auf die die Weltstruktur gegründet ist, dann ist es für den entwickelten, kosmischen Forscher keine Schwierigkeit, in die Zukunft oder in das kommende Schicksal der Menschheit eingeweiht zu werden, und wir sehen aus den biblischen Berichten, dass das Ziel nicht die "Hölle" ist, nicht ist, den "Tod sterben" zu müssen, nicht ist, als Flüchtling außerhalb des Paradieses leben zu sollen.
Die Bibel setzt ihre Berichte fort und kündigt strahlendes Licht nach der Dunkelheit an.
"Der Samen Evas" soll "das Haupt der Schlange zermalmen", und in "Abrahams Samen sollen alle Geschlechter der Erde gesegnet werden", wie die Bibel auch berichtet, dass "der verlorene Sohn" wieder ins Vaterhaus zurückkehrte und dort mit großer Freude aufgenommen wurde.
Und schließlich haben wir dort den Bericht über Jesus, der geboren wurde und in allen Situationen, wo Menschen verkehrt handelten, richtig handelte.
In allen Situationen, wo es allgemein war, egoistisch oder zum eigenen Vorteil zu handeln, handelte er unbedingt selbstlos oder zum Vorteil oder Nutzen für seinen Nächsten.
Wo er verfolgt wurde, bediente er sich nicht der Methoden des Krieges, sondern füllte sein Bewusstsein mit der allliebenden und allweisen Einstellung: "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun".
Und wir sehen somit in diesem Wesen das Vorbild für die Gesinnung, die den Krieg aus der menschlichen Gedankensphäre beseitigt und den Erdenmenschen von seinem tierischen Zustand hoch über die Herrschaft des Dschungels erhebt.
Ob dieser Christus gelebt hat oder nicht, ist völlig gleichgültig.
Allein der Bericht vom Leben dieses Wesens ist die kosmische Enthüllung einer Handlungsweise und eines Wesens, die unbedingt gelernt oder angeeignet werden muss und soll, wenn es überhaupt Frieden auf Erden geben soll.
Hat Christus nicht gelebt, so hat jedenfalls das Wesen gelebt, das der Ursprung zum Bericht war.
Und um einem so hochintellektuellen Bericht eine so überwältigende geisteswissenschaftliche Kenntnis von den Lebensgesetzen oder von der kosmischen Struktur zu geben, auf der die menschliche Entwicklung und Schicksalsbildung beruht, muss man ja in diesen Gedankenarten zu Hause sein.
Hat Christus nicht gelebt, so muss ein anderer Mann mit demselben hochintellektuellen Bewusstsein existiert haben, wie es Christus zugeschrieben wird.
Wie sollten solche hochintellektuellen Gedankenarten oder dieses Wissen denn sonst entstanden sein?
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