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Die Menschheit und das Weltbild - Inhaltsverzeichnis   

 

 
31. Kapitel
Warum das materialistische Weltbild nur eine tote Welt ausdrückt
Da Denken, Leben und Bewusstsein in dieser "äußeren" Seite der Materie nicht sichtbar sind, kann die Veränderlichkeit oder Bewegung der Materie nicht als Denken, Bewusstsein oder Leben gesehen werden. All ihre Bewegungen erscheinen als vom Zufall verursacht. Die "äußere" Seite der Materie zeigt nur eine bewusstlose oder tote Erscheinung. Darum drückt das Weltbild der materialistischen Wissenschaft nur eine tote Welt aus. Die einzige Erkenntnis vom Leben, die die moderne Wissenschaft als "wissenschaftlich" anerkennt, ist eine halbe, teilweise Erkenntnis vom Leben der Wesen im Zwischenkosmos, der alle bekannten Wesen mit dem Menschen an der Spitze umfasst. Wenn diese Erkenntnis vom Leben hier nur als eine "halbe" Erkenntnis vom Leben bezeichnet wird, geschieht dies, weil in dieser Erkenntnis des Lebens kein unsterbliches Ich anerkannt wird. Und eine Lebenserkenntnis ohne Anerkennung eines solchen kann niemals wirklich eine Erkenntnis vom Leben sein, sondern nur eine Erkenntnis von "etwas Zeitlichem", "etwas Vergänglichem". Aber etwas Zeitliches oder Vergängliches kann absolut niemals Leben sein. Es kann nur tote Mechanik oder tote Bewegung sein. Eine Erkenntnis vom Leben kann nur vollkommen korrekt und damit ein vollkommener Ausdruck der Wirklichkeit sein, wenn sie nicht nur die tote Mechanik oder Bewegung anerkennt, sondern auch ein unsterbliches oder alles erlebendes "Etwas" und seine Äußerung von Willen und damit von Denken und Bewusstsein. Eine Erkenntnis, die Bewegung nur als bloße tote Mechanik zeigt, kann niemals die wahre Analyse der Bewegung sein. Größenbegriffe, Maß- und Gewichtsergebnisse sind nur tote Ausdrücke für Mechanik, Volumen, Zusammensetzungen, Veränderlichkeit und Geschwindigkeiten, geben aber niemals einen Ausdruck für das Leben.


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