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| Die Erschaffung der Kultur - Inhaltsverzeichnis |
23. KAPITEL
Die Kapitulation der Niedrigintellektualität
Es ist dieser Wunschtraum von Nächstenliebe, der bedingt, dass die Jugend die aufgezwungene sogenannte "Wehrpflicht" ‒ diese Ausbildung zu Mordexperten oder Fachleuten in Kriegstechnik, diese tierische Entfaltung des Auslöschens oder Verletzens von Leben und diese Zerstörung von Kultur, die so überdimensional ist, dass sie nur als "Teufelsbewusstsein" bezeichnet werden kann ‒ nicht freiwillig und mit Freude will.
Und es ist nur eine Frage der Zeit, wie lange man noch damit fortfahren kann, die Jugend dazu zu zwingen, diese heidnischen Kriegstraditionen und primitiven unmenschlichen Zustände zu fördern.
Es gibt immer noch etwas, das da heißt "steck dein Schwert in die Scheide, denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen".
Aber dieses Fazit kann die Niedrigintellektualität mit ihrem unermesslichen technischen und chemischen Wissen und Können nicht erfassen und deshalb versteht sie nicht, dass die Erfüllung dieses Gebots das absolut Einzige ist, was die Kriege in der Welt abschaffen und damit den Weg zur Entstehung und Aufrechterhaltung des Friedens bahnen kann.
Hier hat die Niedrigintellektualität ihr Endziel erreicht.
Sie kann nur mit materiellen und konkreten Phänomenen arbeiten.
Abstrakte Phänomene sind hier nicht von Interesse, ganz gleich wie groß die Wahrheiten auch sein mögen, die sie repräsentieren.
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