Stern-Symbol im Menü


Lesen und suchen im Das Dritte Testament
   Kap.:  
(1-40) 
 
Erweiterte Suche
Die Erschaffung der Kultur - Inhaltsverzeichnis   

 

 
30. KAPITEL
Wenn man "die Macht zum Recht" gemacht hat, statt "das Recht zur Macht" zu machen
In diesem handfesten und realen Kampf auf Leben und Tod ist es klar, dass man keinen abstrakten Gott und keine damit verbundene Morallehre, die genauso ungreifbar und abstrakt ist, braucht. Hier ist man nur Zeuge dessen, dass nur der, der überlegene Macht hat, Recht bekommen kann, ganz gleich ob er nun wirklich Recht hat oder nicht. Er kann vielleicht juristisch Recht bekommen, aber dieses Recht ist nicht immer eine Garantie für das absolute Recht. Und da, wo es nicht das absolute Recht darstellt, ist es ja in entsprechendem Ausmaß ein Unrecht. Gegenüber solchen Umständen und Tatsachen wirken die großen Gebote "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst", "Halte die rechte Wange hin, wenn du auf die linke geschlagen wirst" oder die umfassende Vergebung dem Nächsten gegenüber, die der Welterlöser gebot, entsetzlich naiv, ja geradezu wie etwas, was in einem unnormalen Gehirn entstanden sein musste, obwohl diese Gebote geisteswissenschaftlich unerschütterliche Wahrheiten sind, auf denen die ganze kommende vollkommene Weltkultur gegründet sein wird, und ohne deren Verwirklichung im täglichen Leben die Welt niemals aus der Domäne des Krieges und der Unterdrückung oder dem eiskalten Totentanz der Religion des goldenen Kalbes herauskommen kann.


Kommentare bitte an das Martinus-Institut senden.
Fehler- und Mängelanzeigen sowie technische Probleme bitte an Webmaster senden.