Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Die Erschaffung der Kultur - Inhaltsverzeichnis |
34. KAPITEL
Weshalb die materialistische Wissenschaft nur als Niedrigintellektualität bezeichnet werden kann
Wenn die Menschen ein solch hohes Wissen auf dem materiellen Gebiet haben, weshalb ist dann ihr Zusammenleben so entsetzlich, wie es der Fall ist, geprägt von Kriegen und Kriegsgerüchten oder dem, dass sich "alle im Krieg miteinander befinden"?
Die Antwort hierauf kann nur lauten, dass die Vollkommenheit dieses Zusammenlebens nur mithilfe einer anderen Form von Wissen als der Kenntnis über die physische Materie geschaffen werden kann.
Dass man weiß, wie weit es zur Sonne ist, oder ob man die Geschwindigkeit des Lichts kennt, oder dass eine Sache soundso viel wiegt, dass sie blau ist oder grün usw., sagt ja nichts darüber, dass man nicht stehlen, lügen oder betrügen soll, dass man nicht morden, sich rächen oder hassen soll.
Man kann also ein herausragendes Genie im Wissen über die physische Materie sein, ohne ein besonderes Wissen im Hinblick auf die wirkliche Wahrheit zu haben oder ein konkretes Wissen darüber, wie das Verhältnis zu seinem Nächsten sein soll.
Hier sind die Menschen noch nicht bis zum Heiligen Geist oder zum absoluten Wissen oder zur Wahrheit vorgedrungen.
Hier sind die Menschen noch unwissend.
Hier sind sie Analphabeten.
Deshalb ist ihr Wissen nur als Niedrigintellektualität zu bezeichnen.
|
Kommentare bitte an das Martinus-Institut senden.
Fehler- und Mängelanzeigen sowie technische Probleme bitte an Webmaster senden.
Seitenübersicht