Stern-Symbol im Menü


Lesen und suchen im Das Dritte Testament
   Kap.:  
(1-40) 
 
Erweiterte Suche
Die Erschaffung der Kultur - Inhaltsverzeichnis   

 

 
35. KAPITEL
Die Schöpfung des wirklich dauerhaften Friedens auf Erden ist nicht nur eine Frage der materialistischen Wissenschaft, sie ist in genauso großem Ausmaß eine Frage der Wissenschaft über die Wesensart
Solange die Menschen noch keine Wissenschaft über die Wesensart haben, kann ihr gemeinsames Zusammenleben unmöglich vollkommen sein oder ohne die mentalen Kurzschlüsse vonstattengehen, die wir Hass, Zorn und Bitterkeit nennen und die wiederum den Krieg aller gegen alle verursachen. Als Verteidigungsmittel gegen diese mentalen Kurzschlüsse wissen die Menschen heute schlimmstenfalls nichts Besseres, als ihr physisches Wissen und Können für die Schaffung von Gewalt und Macht zu verwenden, die am besten eine noch größere und effektivere Zerstörungs- und Tötungskapazität haben sollen als die des Gegners oder "Feindes". Dass eine solche gegenseitige mentale Einstellung zwischen den Nationen geradezu zu einer Explosion führen muss, zu einer Tod bringenden Vernichtung der Bevölkerung von Millionenstädten, ihre Kulturzentren als rauchende Ruinenhaufen zurücklassend, ist nur das, was die menschliche Verirrung und die Entgleisung in ihrem Wesen, in ihrem Zusammenleben und in ihrer Kulturschöpfung heute als Tatsache dokumentiert. Ein solcher Zustand kann jedoch niemandem vorgeworfen werden. Er ist ausschließlich ein Ergebnis menschlicher Unwissenheit auf dem psychischen oder kosmischen Gebiet. Die Menschen haben in Wirklichkeit überhaupt nicht den Wunsch, diesen schrecklichen Zustand Menschen gegenüber auszulösen, aber sie leben in dem Irrtum, dass er die einzige Rettung davor sei, selbst vernichtet zu werden. Und damit wird ihr Leben ein Wettlauf darum, ihr großes materielles oder physisches Wissen und Können für die Entwicklung der raffiniertesten und tödlichsten Mordwaffen zu gebrauchen, mit denen sie die Übertretung des größten Gebots des Lebens, "Du sollst nicht töten", vervielfältigen können. Der Mensch wird ein Saboteur gerade jenes Lebens, Friedens, Glücks und jener Freude, die er sich von Herzen selbst wünscht. Er wird aufgrund seiner kosmischen Unwissenheit der größte Feind seines eigenen Lebens. Die Abschaffung des Krieges oder der unglücklichen Verhältnisse, die zwischen den Menschen herrschen, ist also keine Frage von materiellem Können oder physischer Wissenschaft, sondern eine Frage der Wissenschaft über die Wesensart. Eine Wesensart gründet sich wiederum auf Gedanken, Begehren und Willen, d.h. auf das Gleiche wie mentale oder psychische Materien, also Materien, die physisch nicht gewogen und gemessen werden können. Aber auch wenn diese Kräfte oder Materien nicht physisch gemessen oder gewogen werden können, ist es doch nichtsdestoweniger eine Tatsache, dass diese Kräfte oder Materien genau wie die physischen tödlich giftig und damit lebensgefährlich sein können, wie sie auch umfassend lebensfördernd sein können, Licht, Glück und Freude erschaffen können. Wir sehen, wie die psychischen Kräfte alle Menschen prägen und ihnen Charakter, Moral und Amoral, Gesundheit und Krankheit geben je nachdem, wie vorherrschend diese mentalen Kräfte in ihrer Mentalität oder ihrem Bewusstsein sind. Einige Menschen sind reizbar und widerspenstig, andere neigen zu starken Wutanfällen oder Zornesausbrüchen. Wieder andere haben große Lust zu verleumden oder sich selbst auf Kosten anderer hervorzuheben. Genauso gibt es auch Menschen, in denen humane Tendenzen und die Lust, anderen Menschen zur Freude und zum Segen zu gereichen, hinter ihrer Willensführung und Manifestation stehen. Diese mentalen Kräfte, seien es die Leben gefährdenden oder die Leben fördernden, wirken ja mehr oder weniger ungehemmt und unkultiviert in den Menschen, je nachdem wie unwissend oder unentwickelt diese Menschen auf diesen Gebieten sind.


Kommentare bitte an das Martinus-Institut senden.
Fehler- und Mängelanzeigen sowie technische Probleme bitte an Webmaster senden.